Fulda

Die ungewöhnliche Atmosphäre des Einbrecher-Quartetts vor dem Landgericht Fulda

Vor dem Landgericht in Fulda sorgt derzeit ein Einbrecher-Quartett für eine ungewöhnliche Atmosphäre. Die vier Angeklagten, geboren zwischen 2002 und 2005, werden mit insgesamt 18 Fällen von Einbruchdiebstahl konfrontiert. Die Diebstähle, die hauptsächlich Schulen und andere öffentliche Einrichtungen betrafen, fanden zwischen Mai und Juni 2022 statt. Trotz der umfangreichen Geständnisse der Angeklagten zum Prozessauftakt, zeigte sich Richter Joachim Becker besorgt über die Ernsthaftigkeit der Lage.

Während der Verhandlung traten zudem weitere skurrile Details zutage. Ein 23-jähriger Bekannter der Angeklagten, der bereits wegen ähnlicher Vergehen verurteilt wurde, zeigte erhebliche Gedächtnislücken bei der Zeugenbefragung. Auch ein 44-jähriger Frührentner, der gelegentlich Zeit mit der Gruppe verbrachte, sorgte für Aufsehen. Seine scheinbare Gleichgültigkeit gegenüber nächtlichen Besuchen der Angeklagten in seiner Wohnung ließ die Richter an seiner Wahrnehmung zweifeln.

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Trotz der ernsten Anklagen und des potenziellen Sachschadens herrschte auf der Anklagebank eine ausgelassene Stimmung. Die Angeklagten zeigten sich heiter und sogar auf Fragen zu möglicher Gefahr durch einen Brand während eines Einbruchs antworteten sie mit bemerkenswerter Gelassenheit. Die Verhandlung wird am Mittwoch um 9 Uhr fortgesetzt, wobei Richter Becker darauf besteht, dass den Angeklagten der Ernst der Situation bewusst werden sollte.

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