In der Fußballwelt sorgt eine unglückliche Berichterstattung über den Torhüter des FC Barcelona, Marc-André ter Stegen, für erheblichen Wirbel. Am 11. März 2025 haben drei spanische Journalisten in einem Podcast Gerüchte über eine angebliche Affäre von ter Stegens Frau, Daniela Jehle, verbreitet. Wie Welt berichtet, reagieren die Journalisten, Juliana Canet, Roger Carandell und Marta Montaner, nun mit einem öffentlichen Rückzug und Entschuldigung für den verursachten Schmerz.

Die Journalisten betonen, dass ihr Podcast „Que no surti d’aqui“ primär ein Unterhaltungsformat sei und keine tiefgehenden Nachrichten zum Ziel habe. Dennoch gingen sie nicht auf die Hintergründe der Kontroversen ein. Ter Stegen nannte die Journalisten in einem Post auf X namentlich und bezeichnete ihre Aussagen als „Lügner“ sowie die Berichterstattung als „absolut inakzeptabel“.

Reaktion auf die Gerüchte

In einer emotionalen Erklärung äußert ter Stegen seine „Enttäuschung“ über das Management von Catalunya Ràdio und Grupo 3Cat. Der deutsche Nationaltorwart macht klar, dass es in seiner Beziehung keine Untreue gegeben habe und dass die Trennung von Daniela in gutem Einvernehmen beschlossen wurde. „Die Situation ist unangemessen und der Schaden ist nicht zu reparieren“, erklärt der 31-Jährige auf seinem Instagram-Account, wie von Sport1 aufgegriffen.

Die Diskussion um ter Stegens persönliches Leben wirft auch rechtliche Fragen auf. Ein jüngstes Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main verdeutlicht die Grenzen der Berichterstattung über das Privatleben von Fußballprofis. In einem Fall, der mit einem anderen Spieler zu tun hatte, wurde entschieden, dass nicht jede öffentliche Äußerung einer Person eine weitere Berichterstattung rechtfertigt. Diese rechtlichen Rahmenbedingungen könnten auch für ter Stegen von Bedeutung sein, wie im Bericht von Focus nachzulesen ist.

Ein Spieler hat das Recht, sich gegen unwahre Äußerungen zu wehren, die sein privates Leben betreffen, ohne dass dies zu einer weiteren Berichterstattung über sein Verhalten führt. Dies könnte für ter Stegen und mögliche rechtliche Schritte wegen der aktuellen Berichterstattung ebenfalls von Relevanz sein. Die Öffentlichkeit scheint stark interessiert an den Details des Lebens dieser Sportler, was jedoch nicht immer dem Persönlichkeitsrecht Rechnung trägt.

Mit der betroffenen Berichterstattung wird die Traurigkeit über die Trennung von ter Stegen und Daniela Jehle verstärkt, die bereits ihre Entscheidung bekannt gegeben haben, getrennte Wege zu gehen, während sie dennoch ihren gemeinsamen Umgang auf respektvolle Weise aufrechterhalten möchten.