In einem dramatischen Wendepunkt konnten die Ermittler der Polizei Düsseldorf den mutmaßlichen Schützen festnehmen, der vor zwei Wochen einen 49-jährigen „Uber“-Fahrgast tödlich getroffen hatte. Die Mordkommission „MK Karl“ identifizierte einen 34-jährigen Mann als Mitglied einer Gruppe, die dem Fahrzeug des Opfers folgte. Intensive Spurensicherung am Tatort führte Ermittler nach Hessen und ins Saarland, wo am 25. März der Tatverdächtige in Wetzlar von der Polizei festgenommen und nach Düsseldorf überstellt wurde.
Währenddessen wurden in mehreren Durchsuchungen Schusswaffen und Munition sichergestellt. Ob eine der Waffen die Tatwaffe ist, wird derzeit überprüft. Es wird vermutet, dass das Verbrechen aus Streitigkeiten im Zusammenhang mit einem Betrugsfall resultiert, an dem das Opfer beteiligt war. Die Ermittlungen gehen weiter, während die 47-jährige Frau und der 55-jährige Bruder, die ebenfalls Teil der Gruppe waren, nach ihrer Vernehmung wieder auf freiem Fuß sind.