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Fregatte Hamburg bricht zum EU-Militäreinsatz ins Rote Meer auf – Bedenken bei Bundeswehr-Soldaten

Deutsche Fregatte in Gefahr: Hamburg ohne Schutz gegen Huthi-Rebellen

Die Fregatte „Hamburg“ sticht in See, um an einem EU-Militäreinsatz gegen die Huthi-Rebellen im Roten Meer teilzunehmen. Das Bundeswehr-Schiff verlässt den Hafen von Wilhelmshaven, Niedersachsen, um Handelsschiffe vor Angriffen zu schützen. Bei der Abreise fehlt der Fregatte jedoch ein wichtiges Schutzsystem.

Besorgnis unter der Besatzung

Nach Berichten fehlt der „Hamburg“ ein spezielles Radargerät, um ballistische Anti-Schiffs-Raketen zu lokalisieren. Trotzdem betont der Vorsitzende der Marine beim Bundeswehrverband, Marco Thiele, dass das Schiff in der Lage sei, solche Geschosse abzuwehren. Die Besatzung äußert jedoch Bedenken angesichts des fehlenden Radars. Ein Marinesoldat bezeichnet den Einsatz sogar als „Himmelfahrtskommando“. Vor der Weiterreise ins Rote Meer wird die Fregatte auf Kreta zum Training für den Einsatz vorbereitet, um der Besatzung Sicherheit zu geben.

Deutsche Marine gegen Huthi-Rebellen

Dies ist nicht das erste Mal, dass die Deutsche Marine in einem Einsatz gegen die Huthi-Miliz involviert ist. Mit der Fregatte „Hessen“ war sie bereits an der EU-Militärmission „Aspides“ beteiligt. In einem Zeitraum von acht Wochen eskortierte die Besatzung insgesamt 27 Handelsschiffe sicher durch das Einsatzgebiet. Dieser Kampfeinsatz war für die deutsche Marine von großer Bedeutung und ist Teil einer breiteren Bemühung, Schifffahrtswege vor Bedrohungen zu schützen.

Bedenken bei der Besatzung

Die Fregatte „Hamburg“ und ihre Schwester-Schiffe der Sachsen-Klasse sind speziell für Geleitschutz und Seeraumkontrolle ausgelegt. Mit einem speziellen Radar, das den gesamten Luftraum überwachen kann, und Flugabwehrraketen an Bord, sind sie für den Schutz von Handelsschiffen stark ausgerüstet. Trotzdem bleibt die Sorge unter den Bundeswehr-Soldaten präsent, da die aktuelle Ausstattung der Fregatte Fragen zur Effektivität des Schutzes aufwirft.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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