Am Mittwochnachmittag, dem 12. März, wurde die Bundespolizeiinspektion Offenburg auf einen spannenden Vorfall aufmerksam: Eine 41-jährige kamerunische Staatsbürgerin versuchte, sich mit einem gefälschten französischen Aufenthaltstitel Zugang nach Deutschland zu verschaffen. Die Gemeinsame Deutsch-Französische Diensteinheit kontrollierte sie in einem grenzüberschreitenden Fernverkehrszug von Straßburg nach Karlsruhe und stellte schnell fest, dass das Lichtbild auf dem Dokument nicht mit der Frau übereinstimmte.

Bei der anschließenden Befragung gestand die Frau, dass der Aufenthaltstitel ihrer Cousine gehörte. Da sie keine gültigen Dokumente für die Einreise und den Aufenthalt in Deutschland vorweisen konnte, wurde sie sofort nach Frankreich zurückgewiesen. Zudem erhielt sie ein zwei Jahre geltendes Einreise- und Aufenthaltsverbot. Ein weiterer spannender Fall in der Reihe mutiger Grenzkontrollen, die illegale Einreisen aufdecken!