Am Donnerstag, den 27.03.2025, führten mehrere Hundert Ermittler der Polizei und Staatsanwaltschaft umfassende Durchsuchungen in Deutschland und weiteren europäischen Ländern durch. Dabei wurden 33 Wohn- und Gewerbeobjekte in Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Polen und Spanien ins Visier genommen. Diese Maßnahmen sind Teil einer großangelegten Ermittlung der Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung Organisierter Straftaten in Nordrhein-Westfalen (ZeOS NRW) und zielen auf 21 Beschuldigte im Alter von 25 bis 62 Jahren, die verdächtigt werden, bandenmäßig mit Drogen zu handeln.
Im Fokus der Ermittlungen steht die mutmaßliche Einfuhr von rund 350 Kilogramm Kokain aus Kolumbien und der Dominikanischen Republik, dessen Straßenverkaufswert auf etwa 26 Millionen Euro geschätzt wird. Das Kokain, geschickt zwischen legalen Waren versteckt, wurde bei Zollkontrollen im Hafen von Antwerpen entdeckt. Während der Durchsuchungsaktionen in Maastricht kam es zu einem Vorfall, bei dem ein niederländischer Polizist leicht verletzt wurde. Die Festgenommenen, darunter mehrere in Deutschland, befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft, während das Auslieferungsverfahren für die in Spanien und den Niederlanden festgenommenen Beschuldigten eingeleitet wurde. Die Ermittlungen gehen intensiv weiter.