In der Prignitz gibt es aktuell zahlreiche Entwicklungen, die sowohl die Infrastruktur als auch das gesellschaftliche Miteinander betreffen. Am 15. Januar übergab Bundesminister Volker Wissing Förderbescheide für den Glasfaserausbau, von dem speziell die Gemeinden Wittenberge, Perleberg und Pritzwalk profitieren sollen. Dieser Ausbau wird für insgesamt etwa 12.900 Adressen realisiert und umfasst ein Gesamtvolumen von rund 110 Millionen Euro, wovon 90% durch den Bund und das Land gedeckt werden. Dennoch wird mit dem tatsächlichen Beginn der Bauarbeiten frühestens im Jahr 2026 gerechnet. Der Ausbau ist Teil der bundesweiten Strategie, die darauf abzielt, bis 2025 die digitale Infrastruktur zu verbessern und eine Breitbandversorgung von mindestens 50 Mbit/s zu gewährleisten, um den Übergang in die Gigabitgesellschaft zu vollziehen.

Einversammlungen zur Vorstellung des Projekts sind in den betroffenen Ortschaften geplant, um die Bürger umfassend zu informieren und technische sowie vertragliche Fragen zu klären. Der Breitbandausbau in ländlichen Regionen wird als Herausforderung angesehen, da er oft an wirtschaftlichen Hürden scheitert. Öffentliche Hand und private Unternehmen sind gefragt, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen und innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln, um den Anschluss an leistungsfähige digitale Netze zu gewährleisten. Diese Erkenntnisse untermauern die Daten von KPMG, wonach die Bundesrepublik Deutschland bis 2025 in der digitalen Infrastruktur einen Investitionsbedarf von rund 80 Milliarden Euro hat.

Einbahnstraßenregelung und soziale Initiativen

Parallel zum Breitbandausbau gibt es lokal mehrere relevante Entwicklungen. Ab dem 15. Januar gilt in Perleberg eine neue Einbahnstraßenregelung vor der Geschwister-Scholl-Grundschule. Die Einfahrt erfolgt über die Karlstraße, wobei die Zufahrt ab der Kita „Piccolino“ verboten ist. Radfahrer dürfen jedoch in beiden Richtungen fahren, um die Sicherheit der Schulkindern zu gewährleisten. Zudem wurde vor der Schule ein Halteverbot eingerichtet.

Unterdessen fand am 14. Januar ein Kaffeeplausch des Seniorenbeirats in der AWO-Begegnungsstätte Wittenberge statt, bei dem der Kämmerer Jens Freitag über die bevorstehende Grundsteuerreform informierte. Diese Reform tritt 2025 in Kraft und berücksichtigt aktualisierte Grundstückswerte, um eine gerechte Besteuerung zu gewährleisten.

Bildung und Kulturelle Veranstaltungen

Im Bildungssektor setzte ein Unternehmen namens Magnera ein Zeichen für die digitale Zukunft, indem 17 Laptops an die Friedrich-Ludwig-Jahn Grundschule in Pritzwalk gespendet wurden. Diese Förderung soll die digitalen Kompetenzen der Schüler erheblich steigern.

Zusätzlich steht das SOS-Talente-Festival 2025 vor der Tür. Am 23. Mai sollen Talente bis 26 Jahre die Möglichkeit haben, sich im Kultur- und Festspielhaus Wittenberge zu präsentieren. Bewerbungen sind bis zum 30. März möglich, und dank der Preisgelder von insgesamt 700 Euro wird ein Anreiz zur Teilnahme geschaffen.

Auch in der Stadtbibliothek wird laufend gearbeitet: Die Krabbelgruppe „Kleine Lesewölfe“ startet im Januar, um die frühkindliche Bildung zu fördern. Diese Initiativen zeigen den fortwährenden Einsatz der Region für eine umfassende soziale und digitale Entwicklungsstrategie.

Für einen umfassenden Überblick über die Pläne und Projekte in der Prignitz sei auf die Informationsseite von E.DIS Com verwiesen, die regelmäßig Updates zum Breitbandausbau und den damit verbundenen Veranstaltungen bereitstellt. Solche Maßnahmen sind essenziell, um die Region langfristig zukunftssicher und attraktiv zu gestalten.