Am 28. Dezember 2024 brach im Klosterstüberl in Fürstenfeldbruck ein Feuer aus, das zu einem folgenschweren Incident führte. Der Brand begann gegen 10:30 Uhr im Elektro-Schaltschrank, während Wirt Martin Peter Vorbereitungen für das Mittagsgeschäft traf. Nachdem der Ofen ausfiel, überprüfte Peter den Schaltschrank und bemerkte das Feuer. Er wählte umgehend den Notruf, versuchte gleichzeitig, den Brand mit einem Feuerlöscher zu bekämpfen, was jedoch nicht erfolgreich war.
Die Feuerwehr war schnell vor Ort und konnte den Brand vergleichsweise zügig unter Kontrolle bringen. Sie schaltete den Strom im gesamten Gebäudeteil ab, um weitere Gefahren zu vermeiden. Nach dem Vorfall bleibt das Lokal ohne Strom, wodurch eine Bewirtung nicht möglich ist. Martin Peter musste deshalb die für Samstag, Sonntag und Neujahr geplanten Reservierungen, die er auf einem Tablet gespeichert hatte, absagen. Laut Berichten wird der Brand als „folgenschwer“ eingestuft.
Schaden und Folgen
Die genaue Schadenshöhe ist noch unklar, jedoch ist sicher, dass die Elektro-Installation sowie verderbliche Waren betroffen sind. Martin Peter sieht sich mit finanziellen Herausforderungen konfrontiert, da Pacht und Löhne weiterhin anfallen. Der Raum mit dem Schaltschrank muss von einer Spezialfirma gereinigt werden, bevor eine Bewertung des Schadens erfolgen kann.
Die Reparaturen an der Elektro-Installation werden von einem Elektro-Installateur durchgeführt, der jedoch über den Jahreswechsel Betriebsurlaub hat. Daher schätzt Martin Peter, dass das Lokal mindestens zwei bis drei Wochen geschlossen bleiben wird. Glücklicherweise gab es bei diesem Vorfall keine Verletzten. Der Brand wurde offenbar durch einen technischen Defekt verursacht, da der Dampfgarer eine Störung anzeigte, bevor die Flammen entdeckt wurden.
Um die Lagerung verderblicher Lebensmittel in Kühlzellen zu sichern, schloss die Feuerwehr ein Starkstromkabel in den Keller unter dem Museum an. Pünktlich am Montag wird ein Experte der Versicherung zur Schadensbewertung erwartet, und die Reinigung der verschmutzten Bereiche soll so schnell wie möglich in Angriff genommen werden. Die Gaststätte und der Biergarten sind als beliebte Ausflugsziele im Landkreis bekannt, und das Personal wurde in Urlaub geschickt, nachdem die Gäste sagten.
Weitere Informationen zum Vorfall wurden auch von der Süddeutschen Zeitung veröffentlicht, die die Reaktion der Feuerwehr beschreibt, die giftigen Brandrauch ins Freie ableitete und betont, dass die Brandschutztür funktionierte, sodass die Gefahrenlage eingedämmt werden konnte.