In der heutigen Ausgabe von „5in5 Ostprignitz-Ruppin“ wurden mehrere wichtige Themen behandelt, darunter die Nutzung von Drohnen über der Berlin-Hamburg Bahn sowie die anhaltenden Probleme mit dem Mobilfunknetz. Außerdem endet heute die Einspruchsfrist für den neuen „Regionalplan Windenergie“, zu dem über 1000 Stellungnahmen aus dem Brandenburger Norden, darunter auch Ostprignitz-Ruppin, eingegangen sind.

Im Rahmen der geplanten Generalsanierung der Bahnstrecke zwischen Berlin und Wittenberge ab dem 1. August dieses Jahres flogen Drohnen zur Erstellung eines 3D-Modells. Etwa 1500 Haushalte waren von den Einsätzen betroffen, und es sind weitere Drohnenflüge zur Prüfung des Handlungsbedarfs an den Seitenbereichen der Gleise geplant. Die Nutzung von Drohnen hat in den letzten Jahren stark zugenommen und bietet viele Vorteile wie Flexibilität, erweiterte Reichweite und hohe Sichtbarkeit, wie auch LUV Projekt anmerkt.

Drohnenüberwachung und ihre Anwendung

Die Vorteile der Drohnentechnologie ziehen in zahlreiche Einsatzgebiete, darunter Sicherheitsüberwachung bei Großveranstaltungen, Verkehrsüberwachung sowie Unterstützung bei der Brandbekämpfung und Katastrophenschutz. Laut BMI wird der Betrieb von Drohnen in Deutschland in drei Kategorien unterteilt: offen, speziell und zulassungspflichtig. Diese Klassifikationen erstellen einen rechtlichen Rahmen für den Drohnenbetrieb und berücksichtigen Aspekte wie Überwachung und Datenschutz.

Die drohende Störung der Privatsphäre und mögliche Sicherheitsrisiken durch Datenschutzverletzungen sind Herausforderungen, die im Zusammenhang mit der steigenden Nutzung von Drohnen häufig angesprochen werden. So werfen der Einsatz von Überwachungsdrohnen und die technische Abhängigkeit von der Bevölkerung besorgniserregende Fragen auf, die im gesellschaftlichen Dialog behandelt werden müssen.

Auf lokaler Ebene wird jedoch auch die unzureichende Mobilfunkversorgung thematisiert. Mobilfunkbetreiber haben den Bau neuer Funkstationen angekündigt, doch das Mobilfunknetz bleibt insbesondere abseits größerer Ortschaften lückenhaft. In Perleberg wird verstärkt über mangelnden Handyempfang geklagt, und Betreiber wie die Telekom sind auf der Suche nach geeigneten Standorten für neue Anlagen.

Seniorenpflege und Mobilität

Weitere Themen umfassen die Situation in der Seniorenpflege, speziell in Neuruppin, wo der Pflegedienst Schwester Agnes altersgerechtes Wohnen mit professioneller Pflege zu Preisen von etwa sechs bis sieben Euro pro Quadratmeter anbietet. Das Pflegezentrum verfügt über sieben Wohngruppen mit insgesamt 64 Plätzen, von denen 56 bereits belegt sind. Zukünftig könnte ein Erzählcafé im Pflegezentrum entstehen, was das Gemeinschaftsgefühl und die soziale Interaktion unter den Bewohnern stärken würde.

Abschließend bleibt zu erwähnen, dass am 24. Mai ein Simson- und Oldtimertreffen in Linum stattfinden wird, zu dem rund 700 Fahrzeuge erwartet werden. Neben einer großen Vielfalt historischer Straßenfahrzeuge wird auch ein Bühnenprogramm für Kinder und Erwachsene angeboten, was das Event zu einem Highlight in der Region macht.