Am 9. März 2025 fand ein spannendes Sportwochenende in Sachsen und darüber hinaus statt. Die Volleyball-Teams waren besonders aktiv und beeindruckten sowohl mit spannenden Spielen als auch mit bemerkenswerten Leistungen. Der Dresdner SC sicherte sich im Heimspiel gegen den Aachener SC einen klaren 3:0-Sieg vor 2901 Zuschauern. Trainer Alexander Waibl äußerte seine Zufriedenheit über den Ausgang des Spiels, merkte jedoch die vorhandenen technischen Ungenauigkeiten an, die ihm und seinem Team noch zu schaffen machen.
In der 2. Bundesliga der Frauen konnten die Rote Raben Vilsbiburg gegen ETV Hamburg einen dramatischen 3:2-Sieg feiern. Trainer Alberto Chaparro bezeichnete den Erfolg als den wichtigsten der Saison. Auch der RC Sorpesee trat gegen SSF Bonn an und konnte sich ebenfalls mit 3:2 durchsetzen. Die Fans erwartet dabei ein spannendes Rückspiel, über das auf den Plattformen des Volleyball-Verbands detailliert berichtet wird. Die Skurios Volleys Borken hingegen fuhren einen deutlichen 3:0-Sieg gegen die Rote Raben Vilsbiburg ein.
Sportliche Höhepunkte im Eishockey und Basketball
Die Lausitzer Füchse hingegen mussten im Eishockey einen herben Rückschlag hinnehmen. Im entscheidenden Spiel der DEL2 scheiterten sie gegen den EHC Freiburg mit 2:3. Trainer Christof Kreutzer lobte die kämpferische Leistung seiner Mannschaft, bedauerte jedoch, dass mehrere Chancen ungenutzt blieben.
Im Basketball erlebten die Dresden Titans ein wechselhaftes Wochenende. Nach einer Niederlage in Trier mit 80:108 feierten sie am Sonntag einen klaren 102:77-Sieg gegen Karlsruhe. Trainer Fabian Strauß kritisierte nach dem Spiel gegen Trier die zahlreichen Ballverluste und die mangelnde Ballbewegung seiner Spieler, was sich jedoch im Spiel am Sonntag positiv auswirkte.
Leichtathletik und Volleyballstatistiken
In der Leichtathletik sorgte Max Heß aus Chemnitz für einen Höhepunkt, als er bei der Hallen-EM im Dreisprung die Silbermedaille mit einer Leistung von 17,43 Metern errang. Den Titel sicherte sich der italienische Athlete Andy Díaz Hernández mit 17,71 Metern. Robert Farken aus Leipzig hingegen hatte weniger Glück und stürzte im 1500-Meter-Finale.
Volleyball erfreut sich in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Laut dem Deutschen Volleyball-Verband hatte die Sportart 2024 rund 436.000 Mitglieder. Dabei gibt es mehr weibliche (222.170) als männliche (214.100) Mitglieder, was Volleyball zu einer der wenigen Mannschaftssportarten mit überwiegendem Frauenanteil macht. Insbesondere die Frauen-Bundesliga zieht immer mehr Zuschauer an, mit einem Durchschnitt von 1623 Pro Spiel in der Saison 2023/24. Souliga und Vereine arbeiten kontinuierlich daran, den Sport weiter zu fördern und neue Talente zu gewinnen.
Insgesamt war es ein Wochenende voller Sportereignisse, das zeigt, wie vielfältig und konkurrenzfähig der Sächsische Sport ist. Eishockey, Basketball und Volleyball meldeten sich stark zurück und bereiteten ebenso spannende wie emotionale Spiele, die die Fans mitfiebern ließen. Weitere Informationen zu den Spielen und Statistiken sind auf den Webseiten von Sächsische Zeitung, Volleyball Bundesliga und United Volleys zu finden.