Am 13. Februar 2025 wird in Dresden eine Menschenkette als Zeichen für Frieden, Freiheit und Menschenwürde veranstaltet. Diese bedeutet nicht nur das Erinnern an die Zerstörung Dresdens vor 80 Jahren, sondern auch das Setzen eines klaren politischen Statements gegen Gewalt und Diktatur. Unter dem Motto „Erinnern für eine Zukunft des Miteinanders in Frieden und Demokratie“ sollen 70 bis 80 Freiwillige als Ordnerinnen und Ordner die Veranstaltung unterstützen. Die Menschenkette ist auf eine Länge von etwa vier Kilometern angelegt, beginnend am Theaterplatz und zurückführend über die Brühlsche Terrasse, die Synagoge, die Frauenkirche, das Neue Rathaus, den Altmarkt und den Postplatz.

Die Veranstaltung findet zwischen 16:00 und 18:30 Uhr statt. Für die Ordner sind Schulungen am 23. Januar und 4. Februar 2025 vorgesehen, die jeweils um 17:00 Uhr im Kulturrathaus stattfinden. Das Mindestalter für interessierte Ordnungskräfte beträgt 16 Jahre, die Anmeldung zur Schulung ist per E-Mail oder telefonisch möglich. Die Organisatoren bitten darum, bei der Anmeldung einige Informationen wie Name, Ansprechpartner und Einwilligungserklärung gemäß EU-DSGVO anzugeben.

Erinnerungskultur und politische Gedenktage

Die Menschenkette am 13. Februar ist ein bedeutender Ausdruck der Erinnerungskultur, die in Deutschland durch politische Gedenktage gefördert wird. Politische Gedenktage dienen nicht nur der Erinnerung an Vergangenes, sondern fördern auch die Massenloyalität und das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Gesellschaft. Sie spiegeln die historischen Erfahrungen wider und sind entscheidend für die Stabilität politischer Systeme, wie von der bpb erläutert wird.

Die Menschheitsgeschichte zeigt, dass Gedenktage wie der 13. Februar nicht nur Erinnerungsstunden sind, sondern auch als Plattform dienen, um über grundlegende Werte und Normen in der Gesellschaft nachzudenken. Sie liefern Orientierung in der Zeitgeschichte und stärken das Geschichtsbewusstsein der Bevölkerung. Insbesondere in demokratischen Systemen ist die Auseinandersetzung mit der Geschichte und deren Aufarbeitung von zentraler Bedeutung, um aus der Vergangenheit zu lernen.

Mit der bevorstehenden Menschenkette möchte die Stadt Dresden ein deutliches Zeichen setzen. In Anlehnung an die politische Landschaft kann diese Veranstaltung als Symbol für ein friedliches Miteinander und als Mahnung für künftige Generationen verstanden werden. Für weitere Informationen steht die Pressestelle der TU Dresden unter der Nummer 0351 463-32398 sowie via E-Mail zur Verfügung. Auch auf der Veranstaltungsseite 13februar.dresden.de sind Details zu finden.

Der bevorstehende Gedenktag ist also nicht nur eine Rückschau auf die Geschichte, sondern auch ein Aufruf zur aktiven Teilnahme und zum Dialog über Frieden und Demokratie in der heutigen Gesellschaft. Die Beteiligung an solchen Veranstaltungen ist entscheidend, um die Idee des Miteinanders in der Stadt und darüber hinaus zu stärken.