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Die optimale Motorisierung für Ihr Fahrzeug: Leistung vs. Gewicht entscheidend! Tipps vom ADAC

Die aktuelle Pressemitteilung wirft ein Licht auf die Bedeutung der Motorisierung von Fahrzeugen für die Sicherheit und Leistungsfähigkeit im Straßenverkehr. Der ADAC hat die Beschleunigungszeiten von rund 600 Fahrzeugen verglichen und festgestellt, dass eine angemessene Motorisierung für eine gute Durchzugskraft entscheidend ist.

Eine Faustregel besagt, dass das Leergewicht eines Fahrzeugs maßgeblich die benötigte Leistung beeinflusst. Zum Beispiel wird für ein Fahrzeug mit einem Gewicht von 1000 Kilogramm eine Leistung von 59 kW (80 PS) empfohlen, während für ein Fahrzeug mit 2500 Kilogramm rund 147 kW (200 PS) erforderlich sind.

In Bezug auf konkrete Fahrzeugmodelle zeigt der Vergleich des ADAC deutliche Unterschiede bei der Durchzugskraft. Schwach motorisierte Modelle wie der Dacia Spring Electric 45 oder der Hyundai i10 1.0 können längere Durchzugskraftzeiten aufweisen, was sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Sicherheit beeinträchtigen kann.

Der ADAC empfiehlt daher Autokäufern, nicht nur auf die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h zu achten, sondern auch auf die Durchzugskraft für den Zwischensprint von 60 auf 100 km/h. Eine ausreichende Leistung ist entscheidend, um sicher und effizient im Straßenverkehr zu agieren.

In der folgenden Tabelle sind einige Beispiele von Fahrzeugen aufgeführt, die im ADAC Vergleich hinsichtlich ihrer Durchzugskraft bewertet wurden:

| Fahrzeugmodell | Leistung (kW/PS) | Durchzugskraftzeit von 60-100 km/h (Sekunden) |
|-----------------------|------------------|----------------------------------------------|
| Dacia Spring Electric 45 | 33 kW (45 PS) | 14,86 |
| Hyundai i10 1.0 | 74 kW (100 PS) | über 11 |
| VW T6.1 Multivan 2.0 TDI | 146 kW (199 PS) | 8,81 |

Es wird empfohlen, vor dem Autokauf das eigene Fahrprofil und die Anforderungen im Straßenverkehr zu berücksichtigen, um die passende Motorisierung auszuwählen und damit sowohl die Leistungsfähigkeit als auch die Sicherheit zu gewährleisten. Weitere Informationen zu den getesteten Fahrzeugen sind auf der Webseite des ADAC verfügbar.



Quelle: ADAC / ots

Martin Schneider

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