Das deutsche Frauenfußballteam steht vor einer wichtigen Herausforderung in der Nations League. Nach einem 2:2-Unentschieden gegen die Niederlande, bei dem Deutschland zwischenzeitlich in Führung lag, bereitet sich die Mannschaft nun auf das nächste Spiel gegen Österreich vor. Dieses findet am Dienstag um 18:15 Uhr in Nürnberg statt. Der DFB hat in fünf bisherigen Duellen gegen Österreich stets gewonnen, was die Vorfreude und die Erwartungen an das kommende Spiel steigert. In diesem Kontext berichtet t-online.de.
Leider muss die Mannschaft auf ihre erfahrene Torhüterin Ann-Katrin Berger verzichten, die aufgrund eines grippalen Infekts das Teamquartier verlassen hat. Die 34-Jährige hatte in der Partie gegen die Niederlande eine gemischte Leistung gezeigt, die Bundestrainer Christian Wück als „Kollektivversagen“ in der Defensive bezeichnete. Das bringt die 25-jährige Stina Johannes ins Spiel, die bisher zwei Länderspiele absolviert hat und ihre Chance nutzen wird. sueddeutsche.de ergänzt, dass Johannes im kommenden Spiel die Verantwortung zwischen den Pfosten übernehmen wird.
Schwierigkeiten in der Defensive
Im Spiel gegen die Niederlande gab es kritische Momente für das deutsche Team, insbesondere in der Defensive. Lineth Beerensteyn erzielte zwei Tore für die Niederlande, während die deutschen Treffer von Lea Schüller und Sjoeke Nüsken kamen. DFB-Kapitänin Giulia Gwinn betonte die Notwendigkeit, die defensiven Schwächen abzustellen und offensiv effektiver zu agieren. sportschau.de berichtet von der spontanen Besprechung der Spielerinnen in der Anfangsphase und der Notwendigkeit, als Team zu funktionieren.
Die anstehende EM im kommenden Juli in der Schweiz wirft einen Schatten auf den gegenwärtigen Wettbewerb. Bundestrainer Wück plant, die Rollen im Team klar zu definieren, während das Team weiteren Abgang erfahrener Spielerinnen wie Alexandra Popp und Marina Hegering begegnen muss. In diesem Umbruch hat er auch Ena Mahmutovic in den erweiterten Kader berufen, um auf die verletzungsbedingten Ausfälle reagieren zu können.
Blick in die Zukunft
Nach dem Spiel gegen Österreich wird das Team ein intensives Training benötigen, um sich auf die bevorstehenden Herausforderungen der EM vorzubereiten. Die DFB-Frauen sind in der Gruppenphase der EM gegen Polen, Dänemark und Schweden gesetzt, was zusätzliche Motivation zur Verbesserung in der Nations League bietet. Der Druck liegt nun auf den Schultern der Mannschaft, insbesondere auf Stina Johannes, die ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen muss. Mit der richtigen Einstellung und Teamarbeit können die DFB-Frauen auch ohne Berger etwas Großes erreichen.