Die Bundestagswahl 2025 brachte für die CDU bundesweit einen Sieg mit sich, wobei die Union 28,5 Prozent der Stimmen erzielte, was einem Anstieg von 4,4 Prozentpunkten im Vergleich zur letzten Wahl entspricht, wie [Welt] berichtet. Trotz dieses erfreulichen Ergebnisses gab es in Dresden gemischte Reaktionen, da die CDU hier ihre Direktmandate verlor. Im Dresdner Süden ist der CDU-Bundestagsabgeordnete Lars Rohwer am Montagvormittag entspannt, während er Wahlplakate von Laternenmasten entfernt, um sich die Zeit zu vertreiben.
Rohwer wird am Abend zur Wahlparty der Dresdner CDU stoßen, wo ihm und seinen Parteifreunden zugejubelt wird, weil er erneut in den Bundestag einzieht. Bei den Erststimmen erzielte er im Vergleich zur Wahl 2021 ein Plus von 5,5 Prozent. Dies spiegelt sich auch in den beiden Dresdner Wahlkreisen wider, in denen die CDU um 4,2 bzw. 4,5 Prozent bei den Zweitstimmen zulegte, wie [Sächsische.de] feststellt.
Ergebnisüberblick und neue politische Landschaft
Die Wahlergebnisse zeigen, dass die AfD mit 20,8 Prozent einen erheblichen Zuwachs von 10,4 Prozent verzeichnete, während die SPD mit 16,4 Prozent einen Rückgang um 9,3 Prozent hinnehmen musste. Die Grünen haben mit 11,6 Prozent ebenfalls verloren, während die Linke um 3,9 Prozent zulegte und schließlich 8,8 Prozent der Stimmen erhielt. Ein Blick auf die Ausschlussparteien zeigt, dass etwa 13,9 Prozent der Wähler Parteien wählten, die nicht im Bundestag vertreten sein werden. Darunter fallen die FDP, die mit 4,3 Prozent und die BSW, die mit 4,972 Prozent an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterten.
Der CDU-Chef Merz hat eine Zusammenarbeit mit der AfD kategorisch ausgeschlossen. Die Umfragen nach der Wahl deuten darauf hin, dass 44 Prozent der Wähler sich ein Bündnis zwischen Union und SPD wünschen, während 25 Prozent ein Dreierbündnis aus Union, SPD und Grünen favorisieren. Bei den Koalitionsüberlegungen ist auffällig, dass 30 Prozent eine Koalition mit der AfD befürworten, was die politische Landschaft in Deutschland weiter verkomplizieren könnte.
Schlussfolgerung
Insgesamt deutet die Wahl auf eine spannende Ära in der deutschen Politik hin, geprägt von möglichen neuen Bündnissen und Herausforderungen für die etablierten Parteien. Während die CDU bundesweit jubeln kann, bleibt der Low-Key-Sieg in Dresden ein Indiz für die uneinheitliche Stimmung vor Ort. Die Bürger scheinen bereit für Veränderungen, und die künftigen Koalitionsgespräche werden entscheidend sein für die Ausrichtung der nächsten Legislaturperiode.