Am vergangenen Freitag wurden drei Migranten aus Ägypten im Görlitzer Bahnhof von der Bundespolizei aufgegriffen. Diese hatten den sogenannten Einreisezug aus Zgorzelec genutzt, um nach Deutschland zu gelangen. Am Montagabend wiederholte sich das Szenario, als zwei Äthiopier im Alter von 21 und 29 Jahren ebenfalls ohne Ausweisdokumente festgenommen wurden. Die Migranten drohten, nach ihrem Halt in Görlitz weiter Richtung Dresden zu fahren.
Die Bundespolizei verhängte Anzeigen wegen des Verdachts der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthaltes. Erste Ermittlungen zeigten, dass einer der Äthiopier bereits im Januar zwei Mal an der deutsch-polnischen Grenze von anderen Dienststellen der Bundespolizei erfasst worden war. Schließlich wurden die beiden Migranten nach Polen zurückgewiesen.