Am Nachmittag des 11. Februar 2025 kam es zu einem schweren Unfall auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Buchholz, als ein ICE der Deutschen Bahn mit einem Sattelzug kollidierte. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich rund 300 Passagiere im Zug, der sich auf dem Weg von Hamburg nach München über Bremen befand. Die Kollisionsstelle liegt im Hamburger Stadtteil Rönneburg, nahe einem Bahnübergang, wo die genaue Ursache des Zusammenstoßes derzeit unklar ist. Laut einem Feuerwehrsprecher wurden mindestens zwei Personen verletzt, wobei eine Person sogar in Lebensgefahr schwebt, wie t-online.de berichtete.
Die Feuerwehr war mit 65 Einsatzkräften vor Ort, um schnellstmöglich Rettungsmaßnahmen einzuleiten. Außerdem wurden Feuerwehr, Polizei und Bundespolizei mobilisiert, um die Situation am Unfallort zu bewältigen. Berichten zufolge hinterließ der Zusammenstoß ein massives Trümmerfeld. Eine Augenzeugin schilderte, dass der Lastwagenfahrer sich in letzter Sekunde retten konnte, während die Passagiere aus dem Zug evakuiert wurden und per Bus vom Unfallort weggebracht wurden.
Folgen und aktuelle Situation
Die Bahnstrecke zwischen Hamburg und Buchholz bleibt aufgrund des Unfalls bis auf Weiteres gesperrt, was Auswirkungen auf den Fernverkehr hat. Einige Züge, insbesondere IC- und ICE-Züge zwischen Hamburg und Bremen, mussten umgeleitet werden. Passagiere müssen mit Verspätungen von rund 15 Minuten rechnen, und es kam vereinzelt zu Zugausfällen. Laut schwaebische.de sind die Umstände des Unfalls noch Gegenstand von Ermittlungen, und die zuständigen Behörden haben begonnen, den Hergang detailliert zu analysieren.
Das Unglück wirft Fragen zur Sicherheit an Bahnübergängen auf, ein Thema, das in der Verkehrs- und Unfallforschung zunehmend in den Fokus rückt. Die Deutsche Bahn hat erst kürzlich ein neues Einsatzkonzept für Notfallmanagement getestet, das in der Vergangenheit bereits positive Bewertungen erhielt, wie system-bahn.net berichtet. Dies könnte im Kontext der heutigen Tragödie eine wichtige Rolle spielen, da effizientere Notfallmanagement-Prozeduren möglicherweise die Auswirkungen solcher Unfälle mindern könnten.