Im vergangenen Bundesliga-Spiel zwischen Borussia Dortmund und Werder Bremen (2:2) sorgte der Dortmunder Verteidiger Nico Schlotterbeck für Aufsehen, als er im 21. Spielminute eine Rote Karte erhielt. Der Platzverweis erfolgte wegen eines Fouls an Marco Grüll, bei dem Schlotterbeck als Notbremse angesehen wurde. Nach eingehender Prüfung hat der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nun das Strafmaß für den jungen Spieler festgesetzt.

Wie Ruhr24 berichtet, wurde Schlotterbeck für zwei Meisterschaftsspiele gesperrt, eine Entscheidung, die sowohl der Spieler als auch der Verein bereits angenommen haben. Dadurch gilt die Strafe als rechtskräftig. Die beiden Begegnungen, in denen Schlotterbeck fehlen wird, sind das Auswärtsspiel gegen den 1. FC Heidenheim am 1. Februar und das Top-Spiel gegen den VfB Stuttgart am 8. Februar.

Sperre und Regelkonsequenzen

Die Rote Karte wurde nach den Regelungen des DFB für unsportliches Verhalten ausgesprochen. Schlotterbeck hatte Grüll vor dem Strafraum zu Fall gebracht, was zu einer Notbremse führte, die laut Sky Sport in dieser Situation entscheidend war. Bei einem Platzverweis wie diesem muss ein Spieler in der Regel mit einer zumindest ein Spiel umfassenden Sperre rechnen, wobei die genaue Dauer von der Schwere des Vergehens abhängt.

Eine Rote Karte kann im Fußball aus verschiedenen Gründen ausgesprochen werden, darunter schwerwiegende Fouls, Tätlichkeiten oder das Verhindern eines Tores durch ein Foulspiel, wie es in den Regeln der Bundesliga festgelegt ist. Eine Notbremse ist ein solches Vergehen, das umgehend mit einer Roten Karte geahndet wird. Dies beweist das Prinzip, dass Spieler ab dem Betreten des Spielfelds bis zu ihrem Verlassen für ihr Verhalten verantwortlich sind.

Die Folgen eines Platzverweises sind nicht nur sofortige Auswirkungen auf das Spiel, sondern auch weitere Maßnahmen wie die verhängte Sperre und eventuell zusätzliche Geldstrafen. Spieler müssen somit ihre Spielweise und Mitspieler gut im Auge behalten, um derartigen Konsequenzen zu entgehen.

Mit der kommenden Champions-League-Partie gegen Schachtar Donezk wartet bereits eine wichtige Herausforderung auf die Mannschaft von Borussia Dortmund, jedoch ohne Nico Schlotterbeck, der nun für einige Zeit pausieren muss.