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BildungBremen

Neue Betreuungsplätze für Schüler mit besonderen Bedürfnissen ab August in Bremen

Kinder in Bremen: Neue Betreuungsplätze für Schulvermeider - Welche Maßnahmen plant die Bildungsbehörde?

Die Bildungsbehörde in Bremen plant, zum nächsten Schuljahr die Anzahl der Betreuungsplätze für Schülerinnen und Schüler mit besonderen sozialen und emotionalen Problemen zu erhöhen. Ab August sollen mehr als doppelt so viele Plätze wie bisher zur Verfügung stehen. An allen vier Standorten der Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren in Bremen werden neue Lerngruppen für Kinder mit besonderem Förderbedarf eingerichtet. Diese Lerngruppen sind für Schülerinnen und Schüler gedacht, die aufgrund von großen sozialen und emotionalen Schwierigkeiten anderweitig der Schule fernbleiben würden.

Bisher konnten 81 Kinder und Jugendliche versorgt werden, doch mit der Erweiterung wird es künftig 174 Plätze geben. Die Schülerinnen und Schüler werden vorübergehend in diesen speziellen Lerngruppen betreut, bis sie wieder am regulären Schulbetrieb teilnehmen können. Laut Angaben der Behörde ist der Bedarf an einer solchen Betreuung in letzter Zeit deutlich angestiegen, unter anderem aufgrund der hohen Anzahl von Kindern und Jugendlichen, die traumatische Erfahrungen wie Fluchterlebnisse durchgemacht haben.

Die Maßnahmen der Bildungsbehörde in Bremen zeigen einen klaren Schritt in Richtung Unterstützung von Schülern mit besonderen sozialen und emotionalen Bedürfnissen. Durch die Erweiterung der Betreuungsplätze in den Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren wird versucht, Schulvermeidern besser zu helfen und ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre schulische Laufbahn erfolgreich fortzusetzen. Dieser Schritt ist ein wichtiger Beitrag, um sicherzustellen, dass kein Schüler aufgrund von sozialen oder emotionalen Schwierigkeiten vom Bildungssystem ausgeschlossen wird.

Erik Fischer

Lebt in Hamburg und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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