Im Stiftungshaus Bremen ist seit dem 10. März 2025 die einzigartige Ausstellung „Virus X Mensch“ zu sehen. Diese innovative Kooperation zwischen der Künstlerin Heike Seyffarth und Professor Sebastian Springer von der Constructor University verbindet Kunst mit Wissenschaft und zielt darauf ab, die Schönheit von Viren und Proteinen sichtbar zu machen. Ziel ist es, Neugier zu wecken, Berührungsängste abzubauen und Wissen auf ansprechende Weise zu vermitteln, wie Constructor University berichtet.

Heike Seyffarth hebt dabei hervor, dass die Zusammenarbeit eine „Win-Win-Situation“ darstellt. Professor Springer erklärt, dass die kreativen Prozesse in Kunst und Wissenschaft viel gemeinsam haben und die Ausstellung eine Gelegenheit bietet, die Vielfalt und Ästhetik wissenschaftlicher Themen zu präsentieren.

Interaktive Elemente sprechen verschiedene Sinne an

Die Ausstellung bietet eine Fülle an interaktiven Elementen, die alle Sinne ansprechen. Besucher können sich auf dreidimensionale Darstellungen, vertonte Proteine und Objekte zum Anfassen freuen. Es gibt Versuchsstationen und Spiele, die zur aktiven Teilnahme anregen und den Zugang zu wissenschaftlichen Inhalten erleichtern. Podcasts erweitern das Informationsangebot und bieten tiefere Einblicke in die Themen, wie Phototio mitteilt.

Professor Springer beschreibt die Schönheit der Viren als das Ergebnis ihrer Funktionalität. Eines der Lieblingsobjekte von Seyffarth ist eine Geschichtenkartei über Proteine, während Springer sich für die klanglichen Umsetzungen von biologischen Strukturen, bekannt als Proteinsounds, begeistert. Diese unterschiedlichen Exponate und die ansprechende Gestaltung der Ausstellung sollen vor allem Schülerinnen und Schüler, Studierende sowie Interessierte an Naturwissenschaften ansprechen.

Ausstellungsdetails und Öffnungszeiten

Die Ausstellung ist bis zum 30. April 2025 geöffnet. Die Öffnungszeiten sind montags von 9:00 bis 13:00 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9:00 bis 12:00 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos, was die Zugänglichkeit für alle Interessierten fördert.

Das kuratorische Konzept betrachtet verschiedene Sinne und fördert das Verständnis für wissenschaftliche Zusammenhänge. Poster zeigen die Ästhetik natürlicher Formen, während multimediale Elemente inklusiv sind und ein breites Publikum ansprechen. Die Ausstellung wird sowohl in deutscher als auch in englischer Sprache präsentiert und ist damit für internationale Besucher geeignet.

Für den interaktiven Gebrauch stehen zahlreiche didaktische Materialien zur Verfügung, die auch online heruntergeladen werden können. Diese umfassen Aktivitäten wie das Herstellen von Aminosäuren und Peptiden oder das Spielen von Memospielen, was den Besucherinnen und Besuchern nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Freude und Spaß an der Wissenschaft fördert.