Werder Bremen hat einen wichtigen Sieg im Tischtennis errungen und setzte sich mit 3:1 gegen Borussia Dortmund durch. Der entscheidende Punkt wurde von Kirill Gerassimenko geliefert, der in einer spannenden Partie Yongyin Li im fünften Satz besiegte. Gerassimenko verwandelte seinen ersten von sechs Matchbällen und führte damit Bremen zum Gesamtsieg, während Mattias Falck in einem vorherigen Einzel gegen Li mit 1:3 verlor. Falck hatte Li in der Hinrunde noch mit 3:0 besiegt, was die heutige Niederlage umso überraschender machte, wie Weser Kurier berichtet.

In der ersten Einzelbegegnung konnte Yongyin Li, der für Dortmund spielt, die Oberhand über Mattias Falck gewinnen. Nach anfänglicher Erholung, in der Falck den zweiten Satz mit 11:3 für sich entschied, konnte Li die Sätze drei und vier für sich entscheiden, was Dortmund mit 1:0 in Führung brachte. In einem weiteren Einzel traf Simon Berglund auf Kirill Gerassimenko. Hier gelang es Gerassimenko, trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands, seine Partie im fünften Satz mit 3:2 zu entscheiden, sodass der Stand auf 1:1 ausgeglichen wurde. Das dritte Einzel zwischen Andrei Putuntica und Cedric Nuytinck brachte schließlich die Führung für Bremen, als Putuntica Nuytinck mit 3:1 besiegte.

Überblick der Einzelbegegnungen

Eingehend auf die Partien Ergebnis
Yongyin Li – Mattias Falck 3:1 (11:9, 3:11, 13:11, 11:5)
Simon Berglund – Kirill Gerassimenko 2:3 (11:8, 5:11, 5:11, 12:10, 9:11)
Cedric Nuytinck – Andrei Putuntica 1:3 (10:12, 11:6, 6:11, 7:11)
Yongyin Li – Kirill Gerassimenko 2:3 (11:13, 11:7, 11:7, 8:11, 4:11)

Die nächste Herausforderung für Werder Bremen steht am Sonntag gegen TTC Zugbrücke Grenzau auf dem Programm, wobei das Spiel um 17 Uhr beginnen wird. Diese gute Form könnte jedoch nicht nur in der Liga, sondern auch im Pokal für Bremen von Bedeutung sein. Denn das Team hat nach sechs Jahren wieder das Final Four im Tischtennis-Pokal erreicht. Bereits dreimal stand Werder im Finale, hat jedoch noch nie gewonnen. Trainer Cristian Tamas ist entschlossen, diese Gelegenheit zu nutzen, um den Titel zu gewinnen, nachdem Werder in den vergangenen Jahren gegen die besten Teams wie Ochsenhausen und Borussia Düsseldorf verloren hat, wie Buten un Binnen berichtet.

Vorbereitung auf das Final Four

Das Final Four findet am kommenden Samstag in der Arena in Neu-Ulm statt. Ab 11 Uhr spielt Werder Bremen gegen Saarbrücken und Ochsenhausen tritt gegen Bad Homburg an. Die Spiele im Best-of-Five-Modus bringen sowohl körperliche als auch mentale Herausforderungen mit sich, insbesondere aufgrund der Hektik zwischen Halbfinale und Finale. Kirill Gerassimenko kann auf wertvolle Erfahrungen zurückblicken, die er unter anderem bei den Olympischen Spielen sammeln konnte. Saarbrücken, das als Favorit gilt, hat bereits gegen Werder in der Liga verloren und könnte auf starken Widerstand stoßen, zumal Werder einen soliden Teamzusammenhalt zeigt und die Spieler seit mehreren Saisons zusammen spielen.

Mit Unterstützung von nahezu 5.000 Zuschauern wird die Atmosphäre in Neu-Ulm intensiv, was eine zusätzliche Herausforderung darstellen kann. Werder Bremen hat im Viertelfinale den Tabellenführer Fulda besiegt und zeigt sich gut vorbereitet auf die anstehenden Spiele im Pokal.