Am 24. Januar 2025 bereitet sich die Universität Bremen auf ein bemerkenswertes musikalisches Ereignis vor. Am Sonntag, den 2. Februar, findet in der Glocke ein gemeinsames Konzert des Chors und Orchesters der Universität Bremen mit dem Chœur & Orchestre Sorbonne Université statt. Dieses Konzert beginnt um 17 Uhr und stellt das Highlight eines offiziellen musikalischen Austauschs zwischen den beiden Institutionen dar.

Das bevorstehende Konzert ist nicht nur ein Schaufenster für die Talente der Bremer Musiker:innen, sondern auch Teil einer abwechslungsreichen Feier zum Puccini-Jahr. Auf dem Programm stehen großartige Werke der klassischen Musik, darunter die „Schwanensee-Suite“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky und die „Messa di Gloria“ von Giacomo Puccini. Insgesamt werden 280 Musiker:innen und Sänger:innen aus Bremen und Paris auf der Bühne stehen und ein klangvolles Erlebnis bieten. Besonders hervorzuheben sind die Auftritte des Tenors Patricio Amaya und des Baritons Aris Argiris sowie die musikalische Leitung durch Nicolás Agulló und Mariano Chiacchiarini, der auch die musikalische Leitung bei einem früheren Festkonzert im Grand Amphithéâtre der Sorbonne hatte.

Gemeinsame musikalische Wurzeln

Dieser musikalische Austausch hat bereits im Vorfeld für Aufsehen gesorgt. Das Festkonzert in Paris, das den Komponisten Gabriel Fauré und Giacomo Puccini ehrte, wurde von einem beeindruckenden Ensemble von rund 300 Musiker:innen und Sänger:innen getragen. Geplant war die Aufführung von Puccinis „Messa di Gloria“ sowie mehreren bemerkenswerten Stücken von Fauré, wie dem „Prélude“ aus „Pelléas et Mélisande“. Diese Veranstaltungen sind Teil einer langen Tradition, in der Bremer Ensembles als kulturelle Botschafter internationales Ansehen erlangen.

Leiter Chiacchiarini, der für seine internationale Erfahrung bekannt ist, trägt mit seinen Bemühungen dazu bei, die kulturellen Beziehungen zwischen Bremen und Paris zu stärken. Er betont die Bedeutung dieser Zusammenarbeit und die Möglichkeit, Bremer Ensembles auf die große Bühne zu bringen. Neben dem Konzert am 2. Februar wird auch ein weiteres Konzert am 28. Januar in der Glocke stattfinden, bei dem über 100 Sänger:innen und ein 80-köpfiges Orchester Vaughan Williams‘ „Sea Symphony“ aufführen werden. Die solistische Darbietung der 16-jährigen Geigerin Pilar Policano verspricht ebenfalls ein besonderes Highlight zu werden.

Kulturelle Verbindungen und musikalisches Erbe

Die kulturellen Verbindungen zwischen Musik und Gesellschaft sind tief verwurzelt in der europäischen Geschichte. Einblick in diese Zusammenhänge bietet unter anderem die umfassende Kulturgeschichte der Musik, die sich mit den Wechselwirkungen zwischen Religion, Politik, Gesellschaft und Kunst auseinandersetzt. Dabei kommt der Kunstmusik eine zentrale Rolle zu, ohne die Bedeutung der Popularmusik zu vernachlässigen. Diese vielseitige Erzählung zeigt, wie Musik als Medium betrachtet werden kann, das sowohl historische als auch moderne Strömungen reflektiert und beeinflusst.

Das bevorstehende Konzert in Bremen ist daher nicht nur eine Feier der Musik, sondern auch eine Würdigung dieser tiefgehenden kulturellen Beziehungen. Mit dem Fokus auf bedeutende Werke und Künstler wird dieses Konzert eine schöne Gelegenheit bieten, die reichen musikalischen Traditionen zu feiern und die Verbindungen zwischen Bremen und Paris weiter zu vertiefen.

Für weitere Informationen zu diesem einzigartigen Ereignis und den beteiligten Künstler:innen besuchen Sie bitte die folgenden Links: Universität Bremen, Das Wissen, Das Orchester.