BrandenburgKriminalität und Justiz

Revolutionäre 1. Mai-Demonstration in Neukölln – Polizei bereitet sich auf Gewalt vor

Am 1. Mai in Berlin: Polizeipräsenz bei "revolutionärer" Demonstration

Die Berliner Polizei bereitet sich auf gewaltsame Proteste am 1. Mai vor. Mehr als 5.500 Einsatzkräfte werden die „Revolutionäre 1.-Mai-Demonstration“ in Neukölln begleiten. Diese Demonstration soll mit 5.000 Teilnehmern um 18 Uhr beginnen und sich durch Neukölln bewegen. Die Polizei rechnet jedoch mit möglicher Gewalt, da die Route gezielt die pro-palästinensischen Demonstranten ansprechen soll.

Entlang der Demonstrationsroute wurden Steindepots entdeckt, was zu erhöhter Wachsamkeit seitens der Polizei führte. Die Berliner Innensenatorin lobte die Polizei für die Vorbereitungen und betonte die Priorität der Sicherheit.

Parallel zu den Protesten in Berlin fanden auch Veranstaltungen in Brandenburg statt, mit Kundgebungen und Straßenfesten in verschiedenen Städten. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) organisierte eine Demonstration in Berlin mit Forderungen nach „Mehr Lohn, Freizeit, Sicherheit“. Während der Demo kam es zu Störungen durch pro-palästinensische Demonstranten, die zur Trennung und Fortsetzung des Zugs führten. Zwei Personen wurden wegen Volksverhetzung angezeigt.

Die friedlichen Demonstrationen am Vorabend des 1. Mai in Berlin verliefen größtenteils ohne Zwischenfälle. „Take Back the Night“ und „Für Frieden und soziale Gerechtigkeit!“ zogen Tausende von Menschen an. Die Polizei begleitete die Veranstaltungen mit rund 3.000 Einsatzkräften.

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Martin Vogel

Lebt in Brandenburg und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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