Das städtische Fundbüro in Potsdam bereitet sich auf die 51. Online-Fundsachen-Auktion vor. Diese spannende Veranstaltung beginnt am 20. März 2025 um 17 Uhr und dauert insgesamt 10 Tage, während derer die Bieter rund um die Uhr teilnehmen können. Bereits ab dem Startdatum sind die Auktionsobjekte online einsehbar, was ein ideales Vorgeplänkel für alle Interessierten darstellt. Zu den versteigerten Gegenständen zählen unter anderem zwei Kettcars, ein Musikset bestehend aus einer Ukulele, Klarinette und Notenständer sowie über 80 weitere Objekte wie Fahrräder, Taschen, Bekleidung, Gehhilfen und Brillen, wie der Tagesspiegel berichtet.

Die Online-Auktion wird nach einem innovativen fallenden Preisprinzip durchgeführt. Zu Beginn wird ein Höchstpreis festgelegt, der in regelmäßigen Intervallen sinkt. Interessierte Bieter haben die Möglichkeit, entweder einen „Sofort-Kauf“-Button zu nutzen oder auf geeignete Gebote zu warten. Dies erfordert allerdings auch eine gewisse Risikobereitschaft, da andere Bieter eventuell schneller zuschlagen könnten.

Besonderheiten der Auktion

Ein wesentlicher Hinweis von der Stadt ist, dass die versteigerten Gegenstände nicht auf ihre Funktionstüchtigkeit oder mögliche Schäden überprüft wurden. Das bedeutet, dass die Käufer keine Garantie oder Rückgabemöglichkeit für die ersteigerten Artikel haben. Ein Umtausch oder ein Rücktritt vom Kauf ist ebenfalls ausgeschlossen. Die erstandenen Gegenstände müssen im städtischen Fundbüro in der Yorckstraße 24 in Potsdam abgeholt werden, wobei die Bezahlung ausschließlich per EC-Karte erfolgen kann.

Für die kommende auktion sind insgesamt 81 Positionen verzeichnet, die teilweise aus mehreren Einzelgegenständen bestehen. Besonders erwähnenswert ist die Tatsache, dass die Fundsachen, die versteigert werden, eine Aufbewahrungsfrist, die am 30. Juni 2024 abgelaufen ist, überschreiten müssen. Dies bedeutet, dass seit der Anzeige des Fundes mindestens sechs Monate vergangen sein müssen.

Die Bürger und Bürgerinnen haben nun die Möglichkeit, sich auf der offiziellen Webseite der Stadt Potsdam über die verfügbaren Gegenstände zu informieren. Auf dieser können Bilder und Beschreibungen der Objekte eingesehen werden. Rückfragen zu den Gegenständen können jederzeit an die Mitarbeiter des Fundbüros gerichtet werden, was für zusätzliche Klarheit sorgt.

Diese Art von Online-Versteigerung hat in vielen Städten, wie beispielsweise in Kaarst, an Beliebtheit gewonnen. Dort fanden ebenfalls Auktionen statt, bei denen rund 30 Fahrräder und andere Fundgegenstände versteigert wurden. Die Bürger konnten sich im Vorfeld ebenfalls über die versteigerten Objekte informieren, was zeigt, dass dieses Konzept auch andernorts positiv aufgenommen wird. Für weitere Informationen über die Versteigerungen in Kaarst können Interessierte die Webseite kaarst.de besuchen.