BrandenburgWissenschaft

Optische Telegraphie: Geschichte und Technik in Brandenburg

Geheimnisse der optischen Telegraphenlinie und historische Stadtansichten in brandneuer Ausstellung in Brandenburg an der Havel

Die Ausstellung „SIGNALE vom MARIENBERG“ präsentiert 58 Bilder in den 5 Etagen der „gläsernen Galerie“ und ist bis zum 20. Mai während der Öffnungszeiten der Friedenswarte in Brandenburg an der Havel zu besichtigen. Diese Bilder zeigen erstmals in der Öffentlichkeit die Geschichte in Preußen ab 1832 sowie die Geschichte und Technik der Optischen Telegraphenlinie, die die erste betriebene Telekommunikation in Deutschland darstellte.

Besonderes Augenmerk wurde auf Dokumente und Bilder zu Brandenburg gelegt. Zu sehen sind Poster mit alten „Stadtansichten mit Telegraph“ sowie das besondere „Ölgemälde mit Telegraphen“ von 1840 des Klempnermeisters Bott. Archivmaterialien aus der Zeit von 1832 bis 1851, eine geologische Studie und eine nachgestaltete Depesche zur BUGA in geheimen Zeichen der optischen Telegraphen-Codierung sind ebenfalls Teil der Ausstellung.

Die Ausstellung wird durch Bilder aus den weltbekannten Senderanlagen Nauen und Königswusterhausen ergänzt, die die Nachfolgetechniken Morse und Funk darstellen. Ebenso werden die „Giganten aus Holz“ – Antennenmeßtürme in Brück dank Unterstützung präsentiert. Ein Abschlussbild mit dem Signal „FRIEDEN“ in der 5. Etage unterstreicht die Botschaft der „FRIEDENSWARTE“.

Ein Rundgang durch die Etagen mit einer wunderschönen Aussicht über Brandenburg lohnt sich insbesondere mit dieser faszinierenden Ausstellung.

Lebt in Brandenburg und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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