Im Landkreis Oldenburg und in der Stadt Delmenhorst sind in der kommenden Woche umfangreiche Geschwindigkeitskontrollen angekündigt. Wie die Kreiszeitung berichtet, sind die offiziellen Blitzerstandorte festgelegt, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen.
Die geplanten Messungen erfolgen an mehreren Tagen: Am Montag, dem 17. März, wird in Huntlosen auf der Sannumer Straße geblitzt. Danach folgen am Dienstag, dem 18. März, Kontrollen in Brettorf auf der Uhlhorner Straße, gefolgt von Messungen in Wildeshausen am Mittwoch, dem 19. März, auf der Harpstedter Straße. Am Donnerstag, dem 20. März, sind Messungen in Immer auf der Stüher Straße geplant. Den Abschluss bildet am Freitag, dem 21. März, eine Kontrolle in Klein Henstedt auf der Henstedter Straße.
Rotlichtüberwachungen in Delmenhorst
In Delmenhorst sind bis Freitagnachmittag jedoch keine spezifischen Blitzerstandorte bekanntgegeben worden. Allerdings wird auf mögliche Rotlichtüberwachungen an mehreren Kreuzungen hingewiesen, darunter der Friedrich-Ebert-Allee/Koppelstraße und der Hasporter Damm/Berliner Straße. Diese Standorte sollen dazu beitragen, Verkehrsverstöße an gefährlichen Kreuzungen zu minimieren.
Darüber hinaus kann es in der Region zu weiteren Messungen an Stellen kommen, die nicht in der offiziellen Liste aufgeführt sind. Die Verkehrsteilnehmer werden eindringlich gebeten, die vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen zu beachten, insbesondere in der Nähe von Schulen, Kindertagesstätten und Seniorenheimen. Dies dient nicht nur der Verkehrssicherheit, sondern auch der Reduzierung von Lärmemissionen und der Minimierung von Wildwechselgefahren auf ländlichen Straßen.
Technische Grundlagen der Geschwindigkeitsmessungen
Die ADAC informiert darüber, dass bei der Geschwindigkeitsüberwachung in Deutschland verschiedene Messverfahren zum Einsatz kommen. Dazu gehören Lasermessungen, Radarmessungen und Induktionsschleifen. Jegliche Messungen müssen technische Prüfungen bestehen und werden unter spezifischen Richtlinien durchgeführt. Geschwindigkeitsmessungen sind auch bei schwierigen Wetterbedingungen wie Regen oder Schnee zulässig.
Die Konsequenzen bei Geschwindigkeitsübertretungen sind klar definiert und richten sich nach einem bundeseinheitlichen Bußgeldkatalog. Dies umfasst sowohl Verwarnungs- als auch Bußgelder, die auch von der Höhe der Überschreitung abhängen. Die zuständigen Behörden in den einzelnen Bundesländern bestimmen die genaue Durchführung und setzen Mindestabstände für Messanlagen fest, wobei es Ausnahmen in der Nähe von Schulen und Gefahrenzonen gibt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die angekündigten Geschwindigkeitskontrollen im Landkreis Oldenburg und in Delmenhorst eine wichtige Maßnahme zur Erhöhung der Verkehrssicherheit darstellen. Die Bürgerinnen und Bürger sind gut beraten, sich an die Verkehrsvorschriften zu halten, um unnötige Risiken zu vermeiden und Bußgelder zu umgehen.