Am 21. März 2025 sorgte ein Unfall zweier norwegischer Biathlon-Stars für Aufregung in der Sportwelt. Juni Arnekleiv und Vetle Sjastad Christiansen waren Anfang März in einen Autounfall verwickelt, während sie von einem Showrennen in Stockholm auf dem Weg zum IBU Cup in Otepää, Estland, waren. Der Vorfall geschah kurz vor ihrem Ziel, als sie an einer gefährlichen Kreuzung in einen Graben krachten. Christiansen berichtete von den extrem rutschigen Straßenverhältnissen, die möglicherweise zu dem Unfall beitrugen.

Arnekleiv konnte sich jedoch auf den Aufprall vorbereiten, da die Strecke zuvor lange und flach war. Bei dem Unfall wurde ihr Fahrzeug erheblich beschädigt; die gesamte Frontpartie war zertrümmert, und das Auto wurde als „totales Wrack“ bezeichnet. Arnekleiv erklärte, dass das Getriebe zerstört war und das Fahrzeug nicht mehr fahrtüchtig sei. Trotz der massiven Schäden blieben beide Sportler unverletzt, jedoch berichtete Arnekleiv von den mentalen Folgen, darunter Albträume und Schlaflosigkeit.

Auswirkungen auf die Athleten

Die Erlebnisse des Unfalls belasten Arnekleiv stark, während sie sich auf das Saisonfinale in Oslo vorbereitet. Christiansen hingegen äußerte Unmut über seine Nominierung und wurde nicht für das Männer-Team ausgewählt. Dies könnte ein Zeichen für die Auswirkungen des Unfalls auf seine mentale Verfassung und künftige Wettkämpfe sein.

Die Gedanken der Biathleten schweifen jedoch nicht nur auf persönliche Herausforderungen. Währenddessen beginnt die internationale Biathlon-Saison in Otepää, wo Norwegen, Schweden und Deutschland an den Junioren-Weltmeisterschaften teilnehmen werden. Diese Meisterschaften, an denen auch Norwegische und schwedische Athleten beteiligt sind, bringen eine aufregende Konkurrenz mit sich, insbesondere in der Kategorie U22.

Junioren-Weltmeisterschaften in Otepää

Diesjährige Junioren-Weltmeisterschaften ziehen zahlreiche Talente an. In der U22-Kategorie gilt Isak Frey aus Norwegen als Favorit und hat bereits vier Siege in der IBU Cup-Serie errungen. Benjamin Menz aus Deutschland gilt ebenfalls als ernstzunehmender Herausforderer, nachdem er Frey im Einzel in Kasachstan besiegte. Zu den weiteren starken Athleten in dieser Kategorie zählen Lukas Haslinger, Fabian Muellauer, Jakob Kulbin, Jakub Borgula und die Italiener Nicolo Betemps sowie Christoph Pircher.

Deutschland wird ohne die in den Weltcup aufgestiegene Selina Grotian antreten, dafür aber von Julia Tannheimer, Alina Nussbicker, Julia Kink und Marlene Fichtner vertreten. Norwegen schickt Gro Randby und Maren Brännare-Gran ins Rennen, während Schweden mit Sara Andersson auf die Europameisterin im Mixed-Relay setzt. Österreich zeigt sich mit einem starken Quartett, bestehend aus Anna Andexer, Wilma Annhaus, Leonie Pitzer und Lara Wagner.

In der U19-Kategorie gilt die französische Auswahl als schwer einzuschätzen, während eine Vielzahl von starken Athleten aus verschiedenen Nationen erwartet wird. Der Zeitplan der Junioren-Weltmeisterschaften umfasst mehrere spannende Wettbewerbe, darunter Einzelrennen, Sprint und Relays, die vom 23. Februar bis zum 2. März stattfinden werden.

Diese bevorstehenden Wettkämpfe bieten den Athleten nicht nur die Möglichkeit, sich zu beweisen, sondern zeigen auch den unermüdlichen Kampfgeist der Biathleten, die trotz persönlicher und sportlicher Herausforderungen weiterhin in der internationalen Szene glänzen wollen.

Weitere Informationen zu den Junioren-Weltmeisterschaften finden Sie auf den Seiten von Nordic Mag und Biathlon World.