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Verkehrssicherheit: Warum Unfälle verhindern? Politik muss handeln | Berlin

Am Samstag ereignete sich ein tragischer Unfall in Berlin, bei dem eine Mutter und ihr Kind ums Leben kamen, als ein 83-jähriger Autofahrer den Radfahrstreifen zum Überholen nutzte. Dieser Vorfall wirft erneut die Frage auf, wie die Politik das Risiko von Verkehrsunfällen minimieren kann, insbesondere im Hinblick auf ältere Fahrer.

Statistiken von Versicherern zeigen, dass das Unfallrisiko für Senioren in Bezug auf ihre Fahrleistung besonders hoch ist. Auch Geisterfahrer auf Autobahnen sind oft Fahrer ab 75 Jahren. Diese Fakten sollten von der Politik nicht länger ignoriert werden.

In einer aktuellen Debatte im EU-Parlament wurde vorgeschlagen, dass Autofahrer innerhalb der EU alle 15 Jahre einen Gesundheitscheck durchführen sollten. Dieser Vorschlag stieß jedoch auf Widerspruch aus Deutschland, insbesondere von Verkehrsminister Wissing (FDP), der solche Fahrtauglichkeitsprüfungen als "Zwangstests" ablehnte, vor allem im Hinblick auf Senioren.

Es ist unumstritten, dass die Sicherheit auf den Straßen verbessert werden muss und unbequeme Debatten geführt werden müssen, um dieses Ziel zu erreichen. Es ist wichtig, dass die Politik Lösungen findet, um das Unfallrisiko zu minimieren, insbesondere im Hinblick auf vulnerable Verkehrsteilnehmer wie Senioren.

Die Diskussion über Maßnahmen zur Verkehrssicherheit, insbesondere im Hinblick auf ältere Fahrer, ist von großer Bedeutung, um zukünftige Tragödien wie den Unfall in Berlin zu verhindern.

| Faktoren für Unfallrisiko bei Senioren |
|---|---|---|
| Hohe Fahrleistung | Erhöhtes Unfallrisiko |
| Abnahme der Seh- und Hörleistung | Beeinträchtigte Reaktionsfähigkeit |
| Gesundheitliche Probleme | Erhöhtes Risiko von Unfällen |
| Mangelnde Fahrpraxis | Nachlassen der Fahrfähigkeiten |



Quelle: BERLINER MORGENPOST / ots

Martin Schneider

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