Am 26. Januar 2025 fand am 19. Spieltag der Fußball-Bundesliga ein spannendes Duell zwischen dem FC St. Pauli und dem 1. FC Union Berlin statt. In diesem Auswärtsspiel erlitten die Eisernen eine herbe Niederlage von 0:3. Mit dieser Pleite bleibt Union Berlin auf dem 14. Platz mit 20 Punkten, jedoch mit einem sechs Punkte starken Vorsprung auf den Relegationsplatz, der derzeit von Heidenheim belegt wird. Auf den Abstiegsplatz hat Union acht Punkte Abstand, da Holstein Kiel momentane 17 Punkte aufweist.

Union-Trainer Steffen Baumgart vertraute auf die gleiche Anfangsformation wie im letzten Spiel gegen Mainz 05. Doch das Fehlen von Kevin Vogt, der aufgrund einer Verletzung nicht im Kader war, machte sich bemerkbar. Die erste nennenswerte Torchance ergab sich erst in der 27. Minute für St. Pauli, gefolgt von einem Treffer von Morgan Guilavogui in der 31. Minute. Union Berlin hatte in der ersten Halbzeit nur eine gefährliche Möglichkeit durch Benedict Hollerbach. Die zweite Halbzeit begann mit einem Wechsel, als Laszlo Benes Andras Schäfer ersetzte.

Schmerzhafte Niederlage für Union Berlin

Die zweite Halbzeit brachte für Union keine Wendung. Guilavogui erhöhte in der 51. Minute auf 2:0 nach einem Ballverlust der Berliner. Trotz der offensiven Wechsel von Union, bei denen Yorbe Vertessen und Kevin Volland in der 60. Minute eingewechselt wurden, konnte das Team keine nennenswerte Reaktion zeigen. St. Pauli zeigte sich zudem defensiv stabil und hätte in der 67. Minute auf 3:0 erhöhen können, als ein Schuss den Pfosten traf. In der Nachspielzeit erzielte Danel Sinani schließlich den enttäuschenden 3:0-Endstand für St. Pauli.

St. Pauli, das mit einer Bilanz von 5 Siegen, 2 Unentschieden und 11 Niederlagen auf dem 14. Platz der Liga steht, konnte nach einem letzten Sieg gegen Heidenheim den Schwung nicht mitnehmen. Dies war der erste Sieg nach zwei vorhergegangenen 1:0-Niederlagen. St. Paulis Schwierigkeiten in Heimspielen sind bestens dokumentiert – lediglich 5 Punkte aus 8 Heimspielen und nur 3 erzielte Tore sind alarmierend.

Verletzungen und Kaderprobleme

Ein wesentlicher Faktor, der die Leistung der Teams beeinflussen könnte, ist die Verletzungssituation. Während St. Pauli ohne verletzte Spieler wie Sascha Burchert, Karol Mets und Simon Zoller auskommen musste, steht Union ebenfalls unter Druck: Andrej Ilić fehlt aufgrund einer Knöchelverletzung, und Kevin Vogt konnte nicht auflaufen. Laut einer Analyse über Verletzungen in der Bundesliga sind Muskelverletzungen das häufigste Problem. Die offizielle Verletzungstabelle weist darauf hin, dass dies ein allgemeines Problem für die Liga darstellt, was möglicherweise auf ähnliche Trainingsmethoden und einen ausgeglichenen Wettbewerb zurückzuführen ist.

Diese Niederlage für Union Berlin stellt einen weiteren Rückschlag dar, insbesondere nach einem zuvor erkämpften Sieg gegen Mainz. Baumgart steht vor der Herausforderung, seine Mannschaft in den kommenden Spielen wieder auf Kurs zu bringen, während St. Pauli nun mit besserer Moral in die nächsten Begegnungen gehen kann. Die kommenden Wochen werden entscheidend für beide Mannschaften sein, die sich in einem intensiven Abstiegskampf befinden.

RBB24 berichtet, dass Union Berlin nun weiterhin darauf hoffen muss, einen weiteren Auswärtsieg einzufahren, um sich von den Abstiegsplätzen fernzuhalten. St. Pauli, auf der anderen Seite, wird versuchen, an diesem Erfolg anzuknüpfen und die formschwache Heimbilanz zu verbessern. Weitere Informationen zu Verletzungen in der Bundesliga können auf fussballverletzungen.com nachgelesen werden, wo auch die häufigsten Verletzungsarten analysiert werden.