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Lehrkräftemangel in Deutschland: Digitalisierung als Lösung? – KI und Lern-Apps im Fokus

Die Schulen in Deutschland haben Schwierigkeiten, mit der Digitalisierung Schritt zu halten. Neue Ansätze sind erforderlich, um Bildung in das digitale Zeitalter zu bringen. Lern-Apps und künstliche Intelligenz können dabei nützliche Tools sein, dürfen aber nicht den Lehrkräftebedarf ersetzen. Der Mangel an Lehrkräften ist ein langjähriges Problem, das politische Maßnahmen erfordert. Prognosen deuten darauf hin, dass der Lehrkräftemangel in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird. Die Politik sollte das Lehrerstudium attraktiver gestalten, um diesem Trend entgegenzuwirken.

Eine Möglichkeit, dem Lehrkräftemangel entgegenzuwirken, wäre die Reform des Referendariats oder die praxisnahe Gestaltung der Lehrerausbildung. Es ist wichtig, junge motivierte Menschen für den Beruf des Lehrers zu gewinnen, da Künstliche Intelligenz keine vollständige Lehrerersetzung darstellen kann. Die Politik sollte handeln, um sicherzustellen, dass die Bildung in Deutschland auch in Zukunft qualitativ hochwertig bleibt.

In den kommenden Jahren wird der Bedarf an Lehrkräften voraussichtlich weiter steigen, während die Anzahl der Absolventen eines Lehramtsstudiums zurückgeht. Die Politik muss daher Maßnahmen ergreifen, um den Beruf des Lehrers attraktiver zu machen und den Lehrkräftemangel zu bekämpfen.

| Prognostizierte Anzahl fehlender Lehrkräfte bis Mitte der 2030er-Jahre: | 68.000 bis 175.000 |
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Quelle: BERLINER MORGENPOST / ots

Martin Schneider

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