Die dänische Handballnationalmannschaft hat erneut Geschichte geschrieben. Am 3. Februar 2025 gewann Dänemark das WM-Finale gegen Kroatien mit 32:26 und sicherte sich den vierten Weltmeistertitel in Folge. Die Partie, die bereits zur Halbzeit mit 16:12 für Dänemark endete, sah Mathias Gidsel von den Füchsen Berlin als entscheidenden Spieler. Gidsel wurde nicht nur zum „Most Valuable Player“ (MVP) des Turniers gewählt, sondern erzielte auch zehn Tore im Finalspiel.

Dänemarks Dominanz im internationalen Handball setzt sich fort. Über ein Jahr und 37 Spiele sind die Dänen nun ungeschlagen auf der WM-Bühne. Das Team setzte sich im Laufe des Turniers klar durch, wobei der Durchschnittsgewinn pro Spiel bei 12,5 Toren lag. In der individuell hervorragend besetzten All-Star-Mannschaft wurden neben Gidsel auch Emil Nielsen von FC Barcelona und Simon Pytlick von SG Flensburg-Handewitt nominiert. Dies ist bemerkenswert, da kein deutscher Spieler im All-Star-Team vertreten war, nachdem die deutsche Mannschaft im Viertelfinale gegen Portugal ausschied.

Individuelle Auszeichnungen und Statistiken

Mathias Gidsel beendete das Turnier mit insgesamt 74 Toren und 45 Vorlagen und setzte damit neue Maßstäbe. Er ist nicht nur der Top-Torschütze, sondern hat außerdem in den letzten sieben großen Turnieren – Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und Olympischen Spielen – den Sprung ins All-Star-Team geschafft. Emil Nielsen wurde als bester Torhüter des Turniers ausgezeichnet. Weitere Spieler im All-Star-Team umfassten Mario Sostaric, Ivan Martinovic, Dylan Nahi, Martim Costa und Victor Iturriza.

Der Preis für den besten jungen Spieler ging an Francisco „Kiko“ Costa aus Portugal, der mit seinem Team den vierten Platz belegte und dabei ebenfalls ausgezeichnet wurde. Kroatiens Kapitän Domagoj Duvnjak, der sein fünftes großes Finale verlor, verabschiedete sich mit einem Tor aus der Nationalmannschaft. Duvnjak bedankte sich bei Dänemark für die Geste, nachdem in einer emotionalen Spielsituation Kroatien eine Rote Karte gegen Marko Mamić erhielt und das Spielgeschehen stark beeinflusste.

Der Weg zum Titel und die Herausforderungen

Das Finale war von Höhen und Tiefen geprägt. Kroatien startete gut, bremste jedoch Dänemarks Offensivmaschine in den ersten 20 Minuten, da sie nur acht Tore erlaubten. Doch nach der entscheidenden Roten Karte gegen Mamić änderte sich der Verlauf dramatisch. Dänemark nutzte die Gelegenheit und erzielte acht Tore in zehn Minuten, wodurch sich der Vorsprung erheblich vergrößerte. Die Kroaten versuchten, bis zum Schluss zu kämpfen, doch der Rückstand war einfach nicht aufzuholen.

Mit dem vierten Titel in Folge sichert sich Dänemark einen weiteren historischen Platz in der Handballgeschichte. Gidsel und seine Teamkollegen blicken nun bereits mit großen Ambitionen auf die bevorstehenden Wettbewerbe, einschließlich der Europameisterschaft, wo sie ihren eigenen Anspruch auf die beste Nationalmannschaft aller Zeiten weiter untermauern wollen.

Für weitere Details zu Gidsel und dem dänischen Handballteam, besuchen Sie kn-online.de. Infos zu den Auszeichnungen finden Sie auch auf sportschau.de und zur historischen Dominanz weiteren auf sportschau.de.