Die Polizei Berlin mobilisierte gestern rund 1.000 Einsatzkräfte, um mehrere Demonstrationen in der Stadt zu begleiten und zu schützen. Unter den Versammlungen waren drei pro-israelische und drei pro-palästinensische Events, darunter die Veranstaltung „Palestinian Land Day“ am Oranienplatz, bei der etwa 400 Teilnehmer da waren. Hier kam es zu mehreren Strafanzeigen wegen Beleidigungen und Volksverhetzung. Zwei Personen wurden festgenommen, nachdem eine Rednerin eine verbotene Parole skandierte und Teilnehmer polizeiliche Maßnahmen erforderten.

Ein zweiter Fokus lag auf einer rechtsextremen Versammlung in Hellersdorf, die mit 250 Teilnehmern begann. Polizei setzte Zwangsmaßnahmen ein, um konfrontierende Gruppen getrennt zu halten, und nahm mehrere Personen wegen des Verwendens verbotener Symbole und Gewalt gegen Polizeibeamte fest. In der Gesamtbilanz registrierte die Polizei 29 Festnahmen und 27 Strafverfahren, darunter auch Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Zwei Polizisten wurden verletzt, blieben aber im Dienst.