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Brand in Metallfirma: Giftige Gaswolke über Berlin – Behörden warnen vor Gefahr

Tödliche Gefahr: Chemikalienbrand in Berlin außer Kontrolle

Die Behörden in Berlin haben eine Warnung vor giftigen Gasen herausgegeben, die aufgrund eines Brandes in einer Metallfirma im Stadtteil Lichterfelde entstanden sind. Der Brand brach gegen 10:30 Uhr aus und breitete sich auf einer Fläche von 2000 Quadratmetern im ersten Stock aus, wie ein Sprecher der Feuerwehr bestätigte. Eine Gefahrenmeldung, die unter anderem über die App Katwarn verbreitet wurde, informierte, dass die giftigen Brandgase in nördlicher Richtung vom Einsatzort ziehen. Bewohner werden dringend angehalten, das betroffene Gebiet zu meiden und großräumig zu umfahren. Es wird empfohlen, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klimaanlagen abzuschalten. Als Vorsichtsmaßnahme wurden die Schüler aus umliegenden Schulen nach Hause geschickt.

Der Feuerwehrsprecher Adrian Wenzel von der „B.Z.“ erklärte, dass das brennende Gebäude daraufhin auf vier Etagen vollständig ausgebrannt sei. Ein Teil des Gebäudes sei bereits eingestürzt, weshalb die Feuerwehr nur von außen löschen könne. Der Brand sei von innen nicht mehr unter Kontrolle zu bringen. Es gab keine Verletzten, da alle Personen den Ort rechtzeitig verlassen hatten. Derzeit sind 160 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort, darunter auch Sondereinsatzkräfte.

Wenzel bestätigte, dass auch Chemikalien wie Schwefelsäure und Kupfercyanid in dem brennenden Gebäude gelagert waren. Es besteht die Gefahr, dass diese Chemikalien Blausäure bilden, die mit dem Rauch in die Luft gelangen könnte. Die Situation bleibt weiterhin kritisch, und die Behörden arbeiten intensiv daran, die Ausbreitung der giftigen Gaswolke einzudämmen und die Gefährdung der Bevölkerung zu minimieren.

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Alexander Klein

Lebt in Zwickau und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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