In der vergangenen Nacht erschütterte ein brutaler Angriff in einer U-Bahn in Berlin-Mitte die Passagiere. Zwei vermummte Männer griffen gegen 22:40 Uhr einen 25-Jährigen am Bahnhof Klosterstraße an. Die Angreifer traten dem Mann brutal in den Bauch und zeigten verfassungsfeindliche Gesten. Obwohl er mit seiner Begleiterin in einen anderen Waggon floh, ließen die Angreifer nicht locker und folgten ihm bis zum U-Bahnhof Senefelderplatz, wo sie ihn erneut attackierten und ihm ins Gesicht schlugen.

Zeuginnen schritten ein und konnten den Übergriff beenden, bevor die Täter flüchteten. Der junge Mann erlitt Kopfverletzungen, ließ sich jedoch zunächst nicht behandeln. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, um die Hintergründe dieses niederträchtigen Angriffs aufzuklären. Die Situation bleibt angespannt, und die Bürger fragen sich, wo die Sicherheit in den öffentlichen Verkehrsmitteln geblieben ist.