Das „Theater am Türmchen“ in Lambsheim bereitet sich derzeit auf die Premiere der Komödie „Es fährt kein Zug nach irgendwo“ vor. Dieses humorvolle Stück von Winnie Abel thematisiert die abenteuerlichen Umstände, die Passagiere eines ICEs an einem Provinzbahnhof erleben, nachdem sie dort ohne Handyempfang oder Taxis aussteigen müssen. Es könnte kaum aktueller sein in einer Zeit, in der die Bedeutung der Bahn als Verkehrsmittel von vielen Menschen kritisch hinterfragt wird. Rheinpfalz berichtet hierzu umfangreich über die bevorstehende Aufführung.
In der Komödie begegnen sich eine Vielzahl von skurrilen Charakteren, darunter ein Kegel-Club, eine gehetzte Business-Frau, ein Verschwörungstheoretiker, eine Motivationstrainerin und ein Psychopath. Diese Mischung verspricht ein unterhaltsames Theatererlebnis, das zum Nachdenken über die moderne Mobilität anregt. Der Vorverkauf der Tickets begann bereits am 12. Februar und ist sowohl bei Brillen-Bott in Lambsheim als auch per E-Mail unter karten@tat-lambsheim.de möglich. Die Aufführung findet an mehreren Terminen statt: am 29. und 30. März sowie am 4., 5. und 6. April 2025 im Protestantischen Gemeindehaus in Lambsheim. Der Ticketpreis beträgt 15 Euro pro Person für nummerierte Plätze.
Aufführungstermine und Ticketdetails
- 29. März 2025 um 20 Uhr
- 30. März 2025 um 19 Uhr
- 4. April 2025 um 20 Uhr
- 5. April 2025 um 20 Uhr
- 6. April 2025 um 19 Uhr
Das Theater am Türmchen hat sich einen Namen gemacht, indem es mit seinen Produktionen nicht nur Unterhaltung bietet, sondern auch gesellschaftliche Themen aufgreift. Die aktuelle Inszenierung ist hier keine Ausnahme. Zusätzlich zur aufregenden Handlung ist das Theater für seine engagierten Darsteller und die liebevolle Ausstattung bekannt, die das Publikum in eine andere Welt entführt.
Während das „Theater am Türmchen“ gerade mit den Vorbereitungen beschäftigt ist, wurde in einer anderen Veranstaltung der Theatergeschichte ein bemerkenswerter Preis verliehen. Die Verleihung des Max-Herrmann-Dissertationspreises 2024 fand am 23. November 2024 an der FU Berlin statt, wo Dr. Christina Vollmert-Boldt für ihre Dissertation „Szenen bürgerlicher Festkultur“ ausgezeichnet wurde. Der Preis wurde von Dr. Wolfgang Jansen überreicht und die Jury, die auch Dr. Theresa Eisele und Prof. Dr. Matthias Warstat umfasste, lobte die umfassende Analyse der Thematik. Diese Veranstaltung zeigt, wie wichtige theaterwissenschaftliche Arbeiten zur aktuellen Debatte um die Rolle des Theaters in der Gesellschaft beitragen können. Weitere Informationen dazu sind auf theatergeschichte.org zu finden.
Das Theater ist ein lebendiger Teil unserer Kultur und fördert den Diskurs über gesellschaftliche Themen. Die Aufführung in Lambsheim und die Auszeichnungen in der Theaterwissenschaft beleuchten die Relevanz und Vielseitigkeit dieser Kunstform.