Die Zahl der Sexualverbrechen in Berlin hat einen alarmierenden Anstieg verzeichnet. Nach aktuellen Polizeidaten wurden im Jahr 2024 insgesamt 7.475 Fälle registriert, was einem Anstieg von 79 Prozent seit 2018 entspricht. Dies bedeutet statistisch, dass täglich rund 20 Sexualverbrechen gemeldet werden, darunter mehr als zwei Vergewaltigungen pro Tag. Diese düsteren Informationen stammen aus einer unveröffentlichten Kleinen Anfrage des fraktionslosen Abgeordneten Antonin Brousek, die Welt veröffentlicht hat.

Im Detail zeigt die Statistik, dass die Polizei im Jahr 2024 insgesamt 4.590 Tatverdächtige ermittelte. Von diesen hatten 1.764 Personen keinen deutschen Pass, was einem Anteil von 38 Prozent entspricht. Dies ist besonders bemerkenswert, da die Gesamtbevölkerung mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Berlin bei 27,5 Prozent liegt. Auch ist der Anteil ausländischer Straftäter bei bestimmten Sexualdelikten auffällig hoch: 75 Prozent bei sexueller Nötigung im besonders schweren Fall, 50 Prozent bei sexuellen Übergriffen an Widerstandsunfähigen und ebenso 50 Prozent bei sexueller Belästigung.

Detaillierte Statistiken und Rekorde

Laut den offiziellen Zahlen der Kriminalstatistik gab es 2024 in Berlin 1.208 dokumentierte Vergewaltigungen, was mehr als drei Vergewaltigungen pro Tag entspricht, und ist ein Rekordstand. Die Gesamtzahl der Vergewaltigungen ist im Vergleich zu 733 Fällen im Jahr 2018 um 65 Prozent gestiegen. Zusammen mit den insgesamt 7.475 Fällen von Sexualverbrechen spiegelt dies einen dramatischen Anstieg von 79 Prozent wider. Das Bundeskriminalamt hat zusätzlich festgestellt, dass im Jahr 2024 insgesamt 5.860 Opfer von Sexualverbrechen erfasst wurden, ein Anstieg von 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Besonders alarmierend ist die steigende Opferzahl, insbesondere unter Minderjährigen: 2.168 Opfer waren unter 18 Jahre alt, 1.609 davon unter 16 Jahren, 1.121 unter 14 Jahren und 257 unter 10 Jahren. Diese Entwicklung wirft Fragen über die Sicherheitslage in der Hauptstadt auf, insbesondere im Kontext der zunehmenden Migration und deren möglicher Zusammenhänge mit der Zunahme von Sexualverbrechen. Friedrich Merz (CDU) äußerte in einer Bundestagsdebatte, dass es in Deutschland „täglich stattfindende Gruppenvergewaltigungen aus dem Milieu der Asylbewerber heraus“ gebe, was im rot-grünen Lager für viel Aufregung sorgte.

Gesang einer besorgniserregenden Trendentwicklung

Die statistischen Erhebungen zeigen nicht nur einen Anstieg bei Sexualverbrechen in den vergangenen Jahren, sondern auch eine sich verändernde Landschaft der Kriminalität im Allgemeinen. BKA weist darauf hin, dass die erfassten Straftaten im Jahr 2023 um 5,5 Prozent gestiegen sind, mit der höchsten Anzahl an Straftaten seit 2016. Die Erkenntnisse der Kriminalitätsforscher weisen darauf hin, dass mehrere Faktoren zu diesen Entwicklungen beitragen könnten, darunter erhöhte Mobilität nach dem Ende von Covid-19-Beschränkungen und wirtschaftliche Belastungen durch Inflation sowie eine hohe Zuwanderungsrate.

Diese Entwicklungen erfordern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit Sicherheits- und Integrationsfragen, um die Situation in Berlin und darüber hinaus wirksam zu adressieren und zukünftige Straftaten zu verhindern.