Am 3. Februar 2025 ereignete sich ein spektakulärer Überfall auf ein Juweliergeschäft in Würzburg. Laut InFranken sprach ein unbekannter Täter eine Mitarbeiterin auf dem Nachhauseweg an und bedrohte sie mit einer Waffe. Es gelang ihm, die Frau dazu zu bringen, Zugang zum Juweliergeschäft in der Domstraße zu gewähren.
In der Folge wurde eine weitere Angestellte in den Überfall involviert. Die Täter, die Schmuckstücke im Wert von mehreren Hunderttausend Euro entwendeten, hielten beide Frauen über vier Stunden fest. Glücklicherweise blieben sie körperlich unverletzt, erlitten jedoch einen Schock. Die Täter flohen gegen 22.30 Uhr in zwei Richtungen: Richtung Eichhornstraße oder Juliuspromenade.
Fahndung der Polizei
Die Polizei sucht nun dringend Zeugen, die Hinweise zu den Tätern oder möglichen Beobachtungen, insbesondere in der Zeller Straße gegen 18.00 Uhr, geben können. Wer Informationen hat, kann rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0931/457-1732 Kontakt zur Polizei aufnehmen.
Überfälle auch in Hamburg
Ähnliche Überfälle auf Juweliergeschäfte prägen derzeit auch die Nachrichten in anderen Städten. In Hamburg kam es am frühen Dienstagabend zu einem Überfall, bei dem drei maskierte Männer beteiligt waren. Einer der Täter bedrohte einen Verkäufer mit einer Schusswaffe, während die anderen beiden mit Vorschlaghämmern Vitrinen einschlugen und Schmuck sowie Uhren im Wert von rund zwei Millionen Euro erbeuteten. Nach dem Überfall flohen die Täter über die ABC-Straße und Fuhlentwiete in Richtung Axel-Springer-Platz, möglicherweise unter Nutzung von E-Scootern, wie Welt berichtet.
Die Polizei stellte anschließend zwei E-Roller und schwarze Handschuhe sicher und fahndete über drei Stunden nach den Tätern, ohne jedoch besondere Ergebnisse zu erzielen. Diese Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die steigende Kriminalität, insbesondere in Bezug auf Raubüberfälle in Deutschland.
Steigende Kriminalität in Deutschland
Der Anstieg an Kriminalität ist nicht zu übersehen. Laut der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik des Bundeskriminalamts (BKA) stiegen die erfassten Straftaten im Jahr 2023 um 5,5 % im Vergleich zum Vorjahr, mit über 5,9 Millionen Fällen, was die höchste Zahl seit 2016 darstellt. Die steigende Mobilität der Menschen nach dem Wegfall von Covid-19-Beschränkungen sowie ökonomische Belastungen sind als Ursachen für den Anstieg genannt worden.
Darüber hinaus zeigt die Statistik, dass die Zahl der Tatverdächtigen, insbesondere unter nichtdeutschen Staatsbürgern, ebenfalls ansteigt, was die Debatte über Kriminalität und Zuwanderung erneut anheizt. Es wird deutlich, dass die Sicherheit in vielen deutschen Städten zunehmend gefährdet ist, was auch durch die jüngsten Überfälle belegt wird.