In Starnberg kam es am späten Neujahrsabend zu einem Vorfall mit einem betrunkene Mann, der sich aggressiv gegenüber Rettungssanitätern verhielt. Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung wurden die Rettungskräfte gegen 22.30 Uhr in die Mozartstraße im Ortsteil Neusöcking gerufen, nachdem der Mann sich in einem stark alkoholisierten Zustand befand. Bei ihrem Eintreffen war der 33-Jährige zunächst nicht mehr ansprechbar und verschwand.

Eine halbe Stunde später wurde er jedoch auf einer privaten Terrasse aufgefunden, wo er versuchte, seinen Rausch auszuschlafen. Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn ein offener Haftbefehl vorliegt. Der Mann wird wegen Verdachts auf Vergewaltigung in Nordrhein-Westfalen gesucht. Mit einem Blutalkoholgehalt von fast zwei Promille wurde er zunächst im Krankenhaus untersucht, bevor er in eine Zelle der Starnberger Polizeiwache gebracht wurde. Er ist den Ermittlern auch wegen anderer Gewaltdelikte und Straftaten bekannt und wurde am Donnerstag einem Haftrichter in München vorgeführt.

Ähnliche Vorfälle in anderen Regionen

Ein weiterer Vorfall mit einem betrunkenen Mann ereignete sich in Northeim. Am 16. November 2024 wurde ein 31-Jähriger bei einem Sturz in einen Vorgarten verletzt, zudem war er stark alkoholisiert. Wie der NDR berichtete, zeigten sich die Rettungskräfte, die zur Hilfe gerufen wurden, mit ihm wenig später konfrontiert, als der Mann aggressiv reagierte und einen Sanitäter zu treten versuchte. Bei seinem weiteren Verhalten im Krankenhaus versuchte er einen Polizisten zu schlagen, was dazu führte, dass die Beamten ihn überwältigen mussten. Ein Ermittlungsverfahren wurde wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung gegen ihn eingeleitet.