Am Freitagabend, dem 10. Januar 2025, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Schweinfurt, der drei Personen verletzte, darunter auch eine hochschwangere Frau. Laut inFranken kam es auf der Niederwerner Straße zu einer dramatischen Kollision zwischen zwei Fahrzeugen. Der Fahrer eines Mercedes verlor beim Fahren in stadteinwärts Richtung die Kontrolle über sein Auto. Dies führte dazu, dass er mit dem rechten Reifen gegen den Bordstein prallte. In der Folge schleuderte der Mercedes nach links und kollidierte mit einem parallel fahrenden Peugeot.
Dieser Unfall hatte fatale Folgen: Der Peugeot geriet in den Gegenverkehr und prallte frontal mit einem entgegenkommenden Daihatsu-Kleinwagen zusammen. Der Aufprall war so heftig, dass eine Person im Daihatsu eingeklemmt wurde und die Feuerwehr technische Geräte einsetzen musste, um sie zu befreien. Der Fahrer des Daihatsu wurde schwer verletzt. Die schwangere Frau, die im Rücksitz des Daihatsu saß, erlitt dagegen nur leichte Verletzungen sowie Prellungen und brachte später im Krankenhaus ein gesundes Baby zur Welt.
Unfallhergang und Verletzte
Der Fahrer des Mercedes, der den Unfall verursacht hatte, räumte ein, zu schnell gefahren zu sein. Die Polizei schließt ein Straßenrennen zwischen den beiden Fahrzeugen aus. Die Unfallstelle war aufgrund der Aufräumarbeiten mehrere Stunden lang komplett gesperrt. Während der Unfallaufnahme wurden Teile der Fahrbahn nach etwa drei Stunden wieder freigegeben, doch bis dahin hatte sich die Situation an der Unfallstelle als kritische Lage dargestellt. Insgesamt mussten drei teils schwer verletzte Personen behandelt werden, wobei der Fahrer des Wagens der Schwangeren am schwersten verletzt und von der Feuerwehr befreit werden musste.
Adina Vălean, die EU-Kommissarin für Verkehr, kündigte angesichts der steigenden Verkehrsunfälle in Europa Maßnahmen zur Verbesserung der Straßenverkehrssicherheit an. Nachdem die Anzahl der Verkehrstoten in der EU 2022 um 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zugeschnappt war, bleibt das Ziel der EU, die Zahl der Verkehrstoten bis 2030 zu halbieren, eine zentrale Herausforderung. Laut EU-Repräsentation gab es im vergangenen Jahr insgesamt 20.600 Verkehrstote in der EU, und dies fordert nach kontinuierlichen Anstrengungen im Bereich der Verkehrssicherheit an.
Diese tragischen Ereignisse sind ein Weckruf und verdeutlichen, wie wichtig Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit sind. Der Unfall in Schweinfurt ist ein Beispiel für die nach wie vor gefährlichen Bedingungen auf den Straßen und die Notwendigkeit eines strengen Handelns gegen Geschwindigkeitsüberschreitungen und unsicheres Fahren.