In Raubling kam es am frühen Samstagmorgen zu einem tragischen Vorfall: Ein Güterzug erfasste fünf Kühe, die durch den Zusammenstoß ums Leben kamen. Der Schaden am Zug wird auf bis zu 20.000 Euro geschätzt. Laut ersten Ermittlungen der Bundespolizei hatten sich die Tiere offenbar erschreckt und die elektrisch gesicherte Umzäunung beim angrenzenden Weideland durchbrochen, bevor sie auf die Bahngleise gelangten.
Der Lokführer konnte trotz sofortiger Notbremsung den Aufprall nicht mehr verhindern. Die Streckensperrung, die zur Bergung der Tiere und zur Absuche des Geschehens erforderlich war, führte zu erheblichen Verspätungen bei sieben Zügen, die insgesamt knapp 530 Minuten aufweisen. Die genauen Umstände, die zur Flucht der Rinder führten, sind derzeit noch unklar und Teil der laufenden Ermittlungen der Bundespolizeiinspektion Rosenheim.