Am Freitag, dem 14. März, ereignete sich ein kurzes, aber bemerkenswertes Ereignis, als Donald Trump mit einem Mikrofon konfrontiert wurde, das unabsichtlich in sein Gesicht landete. Während einer Presseveranstaltung stand eine Reporterin sehr nah an ihm, als sie das Mikrofon hielt. Trumps Reaktion war von Sarkasmus geprägt. Er bemerkte, dass die Reporterin durch diesen Vorfall nun eine Schlagzeile geworden sei, reagierte aber nicht auf ihre Frage. Diese Interaktion höchst emotional war ein weiterer Beweis für Trumps charakteristische Art im Umgang mit den Medien.Ruhr24 berichtet, dass dieser Vorfall humorvoll wirkte und im Kontrast zu seinem sonst oft schroffen Umgang mit Journalisten stand.

Nur kurz zuvor hatte Trump beim Betreten eines Helikopters vor dem Weißen Haus einen Stolperer erlebt. Seine humorvolle Reaktion auf das Mikrofon-Ereignis war untypisch und könnte als Versuch gewertet werden, die durch seine kritischen Äußerungen über die Medien gestörte Beziehung zu verbessern. Seit seiner Rückkehr ins Weiße Haus hat Trump zunehmend eine Strategie entwickelt, um mit kritischer Berichterstattung umzugehen, die auch die Verbannung von der Associated Press umfasst und dazu beiträgt, dass die Medienberichterstattung kontrolliert wird.

Medienkritik und politische Rhetorik

In einer kürzlich gehaltenen Rede im US-Justizministerium bezeichnete Trump die kritische Berichterstattung großer Medien als illegal. Er behauptete, Sender wie CNN und MSNBC berichteten zu „97,6 Prozent“ negativ über ihn und fungierten als politischer Arm der Demokratischen Partei. Während dieser Rede gab sich Trump nicht nur als „Law and order“-Präsident, sondern auch als „obersten Strafverfolgungsbeamten“ aus, was nicht der Rolle des Präsidenten entspricht. Die Rede hatte den Charakter einer Wahlkampfkundgebung, was in einer solche offiziellen Umgebung untypisch ist.Nordsee-Zeitung berichtet, dass Trump die Medien auch weiterhin angeht, indem er sie als „Feinde des Volkes“ bezeichnet und Kritik an deren Berichterstattung übt.

Trump hat in der Vergangenheit einen Zugang für Journalisten von regierungsfreundlichen Medien gefördert, während er den Zugang für kritische Stimmen, insbesondere der Associated Press, eingeschränkt hat. Dies führte dazu, dass die Tradition des unabhängigen Korrespondentenpools, die zuvor eine wichtige Rolle im amerikanischen politischen Journalismus spielte, gebrochen wurde. Auch um seine Beziehung zu den Medien zu stärken, um das Gefühl der Kontrolle und die öffentliche Wahrnehmung zu beeinflussen, hat er Zugang zu Berichterstattern gewährt, die ihm oft wohlwollende Fragen stellen.

Politische Konsequenzen

Die politische Landschaft wird zunehmend von Trumps Auseinandersetzung mit den Medien geprägt, insbesondere vor dem Hintergrund seiner strafrechtlichen Verfolgung, die ihn zum ersten verurteilten Straftäter im höchsten Staatsamt der USA macht. Trump bezeichnet die Strafverfolgung gegen ihn als politisch motivierte Hexenjagd und kündigt an, unter anderem gegen „Schurken und korrupte Kräfte“ aus der Regierung vorzugehen. Dies alles geschieht, während er seinen festen Standpunkt gegenüber den Medien beibehält, wie die Berichterstattung von HuffPost hervorhebt, die von einem Verlust der Glaubwürdigkeit der Medien spricht, wenn diese kritisch über ihn berichten.HuffPost berichtet.

In seinen ersten Tagen als Präsident feuerte Trump Mitarbeiter des Justizministeriums, die in Ermittlungen gegen ihn involviert waren, und ernannte seine persönlichen Anwälte in hochrangige Regierungspositionen. Diese Maßnahmen verdeutlichen seine Strategie, die Kontrolle über kritische Institutionen zu erlangen und sich dabei als strenger Verfechter des Gesetzes darzustellen, während er gleichzeitig gegen jegliche Form von Kritik vorgeht.