Der Ex-Tropenzyklon Alfred hat sich heute, am 8. März 2025, in ein tropisches Tiefdruckgebiet abgeschwächt, während er dennoch im Osten Australiens mit schweren Winden und Überflutungen droht. Der Zyklon überquerte mehrere Inseln vor der Küste Queenslands und bewegt sich nun in Richtung Festland. Trotz der Schwächung bleibt die Gefahrenlage besorgniserregend, insbesondere aufgrund der prognostizierten stark erhöhten Niederschläge und der Möglichkeit von Überschwemmungen.

Aktuelle Berichte zeigen, dass mehr als 330.000 Haushalte und Unternehmen in Queensland und New South Wales (NSW) ohne Strom sind. Besonders betroffen sind Queensland und die Gold Coast, wo über 291.000 Menschen, darunter 131.000 in Gold Coast, ohne Strom leben. In NSW sind zusätzlich 45.000 Haushalte betroffen. Die Brisbane Airport ist geschlossen, und der öffentliche Verkehr in der Stadt wurde eingestellt. Über 1.000 Schulen in Südost-Queensland und 280 in Nord-NSW sind geschlossen, da die Behörden Sicherheitshinweise ausgesprochen haben, um das Risiko von Verletzungen zu mindern.

Erwartete Wetterbedingungen und Gefahren

Beamte warnen vor heftigen Regenfällen, die in einigen Teilen bis zu 800 Millimeter innerhalb von 48 Stunden erreichen könnten. Meteorologe Matthew Collopy vom Bureau of Meteorology hat auf die ernsten Gefahren hingewiesen, die mit den starken Regenfällen einhergehen, die auch zu Flash- und Flussüberschwemmungen führen können. Die Queensland Police Acting Commissioner Shane Chelepy hat vor plötzlichen Hochwassern gewarnt, die erhebliche Lebensgefahr darstellen können.

Die Zerstörungen, die durch den Zyklon verursacht wurden, sind bereits erheblich. Umgestürzte Bäume haben Stromleitungen, Autos und Häuser beschädigt. Ein vermisster Mann ist gemeldet worden, nachdem sein Fahrzeug von einem Fluss in NSW mitgerissen wurde. Einwohner wurden aufgefordert, sich in Sicherheit zu bringen und erhöhte Lagen aufzusuchen, insbesondere in den Gebieten, die von Überflutungen betroffen sind.

Reaktionen und Maßnahmen der Behörden

Die Reaktion der Behörden ist entscheidend. Premier David Crisafulli sprach von „dem größten Verlust an Stromversorgung seit über einem Jahrzehnt“, ein Verweis auf die verheerenden Folgen des Zyklons Oswald im Jahr 2013. Während einige Supermärkte der Kette Coles in der Region Toowoomba bereits wieder geöffnet haben, bleibt die Verfügbarkeit von Lebensmitteln in den betroffenen Regionen aufgrund von Stromausfällen und Sturmschäden eine Herausforderung. Woolworths hat ebenfalls einige Filialen wieder eröffnet, doch die Situation bleibt angespannt.

Die Menschen in Queensland stehen bei dem Bemühen um die Rückkehr zur Normalität vor schwierigen Herausforderungen. Trotz der ernst zu nehmenden Lage hat die Regierung eingeräumt, dass einige Schulen am Montag möglicherweise wieder öffnen können, abhängig von den Entwicklungen der Wetterlage. Die Nachricht über das Wetter und die damit verbundenen Risiken dient als Mahnung für die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und den Anweisungen der Behörden Folge zu leisten.

Während die Aufräumarbeiten beginnen, bleibt abzuwarten, wie die Regionen sich von diesem Wetterereignis erholen werden. Die Behörden scheinen gut vorbereitet zu sein für mögliche weitere Erschwernisse durch das Wetter, und die Bevölkerung wird gebeten, sich an die Sicherheitsmaßnahmen zu halten, während die Lage weiterhin beobachtet wird. Dennoch bleibt die Situation in vielen Teilen des Landes kritisch, und die Gegner von Überflutungen und Sturmfluten sind bereit, jederzeit Unterstützung zu leisten.

Für weiterführende Informationen über die aktuellen Ereignisse und bevorstehende Wetterbedingungen, siehe Al Jazeera, ABC News und Tagesschau.