Am Freitagnachmittag, gegen 17:00 Uhr, geriet ein 28-jähriger Deutscher am Bahnhof Dresden in einen Streit und wurde von der Polizei kontrolliert. Nach den polizeilichen Maßnahmen ließ man ihn zwar weiterreisen, doch dann zeigte er provokant den „Hitlergruß“. Die Bundespolizei in Dresden reagierte sofort und leitete ein Ermittlungsverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen ein.

Zwei Stunden später, um 19:15 Uhr, wurde ein 34-jähriger Tscheche am selben Ort von einer Polizeistreife überprüft. Dabei stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Regensburg wegen Drogenverstößen vorlag. Da er die geforderte Geldstrafe von 1.800 EUR nicht zahlen konnte, wurde er um 21:20 Uhr in die Justizvollzugsanstalt Dresden eingeliefert, um eine Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen abzusitzen.