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Rangnick als Bayerns letzte Wahl: Einblicke von Hoeneß

Hoeneß enthüllt Trainersuche der Bayern: Rangnick nur dritte Wahl

Uli Hoeneß hat in einem Podiumsgespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ offengelegt, dass Ralf Rangnick lediglich als dritte Wahl in Betracht gezogen wurde bei der Trainersuche des FC Bayern. Zuvor hatten die Bayern ihr Interesse an Xabi Alonso von Bayer Leverkusen und Bundestrainer Julian Nagelsmann bekundet. Erst nach deren Absagen sei Rangnick, der aktuell das österreichische Nationalteam betreut, ins Spiel gekommen. Hoeneß erklärte, dass die Bayern nie gleichzeitig mit drei Trainern verhandelt haben, um jedem Kandidaten das Gefühl zu geben, die erste Wahl zu sein. Letztendlich sei die Wahl auf Rangnick gefallen, nachdem die anderen beiden abgesagt hatten.

Hoeneß ist zuversichtlich, dass Rangnick in Kürze eine Entscheidung treffen wird und prognostizierte, dass dies innerhalb einer Woche der Fall sein könnte. Er kritisierte zudem die Spekulationen und Berichte über die Trainersuche der Bayern als unangebrachte „Hetzjagd“. Hoeneß bestritt auch Gerüchte, wonach Bayern mit Zinédine Zidane verhandelt habe, und betonte, dass bisher niemand mit dem ehemaligen Weltfußballer gesprochen habe.

Des Weiteren erwähnte Hoeneß, dass die Bayern davon ausgingen, dass Nagelsmann nach seinem Aus bei Bayern im Frühjahr 2023 eine Rückkehr in Betracht ziehen würde. Trotzdem entschied sich Nagelsmann, auch über die Europameisterschaft hinaus Bundestrainer zu bleiben. Hoeneß kommentierte dies mit der Einschätzung, dass die Entscheidung je nach Verlauf der Europameisterschaft als gut oder katastrophal angesehen werden könnte.

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Lebt in Rügen und ist seit vielen Jahren freier Redakteur für Tageszeitungen und Magazine im DACH-Raum.
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