Ein schwerer Verkehrsunfall ereignete sich heute auf der Bundesstraße 12 bei Wildpoldsried im Landkreis Oberallgäu. Dabei kam es zu einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen, in dessen Folge zwei Männer lebensgefährlich verletzt wurden. Der Unfall wurde von der pnp.de berichtet.

Der 44-jährige Fahrer eines Wagens geriet auf die Gegenspur, wo er frontal mit einem anderen Fahrzeug kollidierte. Der 35-jährige Fahrer des anderen Autos wurde bei dem Zusammenstoß im Fahrzeug eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Zusammen mit seinem 62-jährigen Beifahrer wurde er ins Krankenhaus gebracht, wo sein Zustand als lebensbedrohlich eingestuft wurde. Beide Männer erlitten schwere Verletzungen.

Unfallverlauf und erste Ermittlungen

Der 44-Jährige und seine 59-jährige Mitfahrerin erlitten beim Zusammenstoß lediglich leichte Verletzungen und wurden ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert. Vor dem Frontalzusammenstoß war es zu einer seitlichen Kollision mit einem weiteren Auto gekommen, dessen 53-jähriger Fahrer unverletzt blieb. Die genaue Ursache für das Abkommen des 44-Jährigen auf die Gegenfahrbahn ist derzeit unklar, und die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wegen des Unfalls war die B12 für mehrere Stunden voll gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Solche gravierenden Unfälle verdeutlichen die gefährlichen Bedingungen im Straßenverkehr, die auch in der aktuellen Verkehrsunfallstatistik behandelt werden. Laut destatis.de dienen die Ergebnisse solcher Statistik als Grundlage für zukünftige Maßnahmen in der Verkehrssicherheit.

Die Straßenverkehrsunfallstatistik erfasst umfassende Daten zu Unfällen und deren Ursachen. Jährlich erhält die Statistik zuverlässige und vergleichbare Daten, die für die Gesetzgebung und Verkehrserziehung von großer Bedeutung sind. Im Jahr 2023 verloren 2.839 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr, wobei ein leichter Rückgang der Verkehrstoten prognostiziert wird, wie im Bericht von bg-verkehr.de erwähnt. Für das Jahr 2024 werden insgesamt 2.830 Verkehrstote erwartet.

Von Januar bis Oktober 2024 wurden laut Polizei bereits 2,1 Millionen Straßenverkehrsunfälle erfasst, die in etwa mit dem Vorjahreszeitraum vergleichbar sind. Unfälle mit Personenschaden zeigen einen leichten Rückgang – etwa 245.000 Unfälle und 2.344 Tote wurden dokumentiert. Dennoch bleibt die Verkehrssicherheit ein zentrales Anliegen der Gesellschaft, um solch tragische Unfälle in Zukunft zu verhindern.