Kriminalität und JustizMünchen

Ukrainische Staatsbürger in U-Bahn angegriffen: Polizei untersucht möglichen Zusammenhang mit Ukraine-Krieg

Ukrainer in München - Ein Angriff in der U-Bahn wirft Fragen auf

Am vergangenen Samstag ereignete sich in der U-Bahn-Linie 1 Richtung Mangfallplatz in München ein Körperverletzungsdelikt, welches von der Polizei untersucht wird. Ein 34-jähriger Mann und eine 30-jährige Frau, beide ukrainische Staatsangehörige, wurden während der Fahrt von einem unbekannten Mann angegriffen. Dieser sprach sie auf Russisch an und fragte, ob sie Ukrainer seien. Nach Bejahung der Frage schlug der Täter dem Mann mit einer Glasflasche ins Gesicht, bevor er an der Haltestelle Kolumbusplatz ausstieg und verschwand.

Nach dem Vorfall begab sich der Ukrainer mit seiner Begleitung zur Giesinger Polizeiinspektion, um die Tat anzuzeigen. Dabei stellten sie fest, dass durch den Schlag ein Zahn des Mannes abgebrochen war, und er Rötungen sowie Prellungen im Gesicht erlitten hatte. Die Polizei beschreibt den Täter als etwa 1,80 Meter groß, zwischen 25 und 30 Jahre alt mit einer athletischen Figur. Er trug zur Tatzeit eine schwarze Jacke, einen Kapuzenpulli, eine schwarze Hose und eine schwarze Sporttasche. Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei den Behörden zu melden, um bei der Aufklärung des Falls zu helfen.

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Martin Schneider

Mit einem beeindruckenden Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist unser Redakteur und Journalist ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft. Als langjähriger Bewohner Deutschlands bringt er sowohl lokale als auch nationale Perspektiven in seine Artikel ein. Er hat sich auf Themen wie Politik, Gesellschaft und Kultur spezialisiert und ist bekannt für seine tiefgründigen Analysen und gut recherchierten Berichte.
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