In München bahnt sich ein Wetterumschwung an, der die milde Frühlingswärme der letzten Tage abrupt beendet. Während die Temperaturen zuletzt knapp unter 20 Grad lagen, wird nun nasskaltes Schmuddelwetter prognostiziert. Ab dem 12. März wird es in der bayerischen Landeshauptstadt vermehrt bewölkt sein, und gebietsweise Regen ist ebenfalls zu erwarten. Am Wednesday, den 12. März, steigen die Temperaturen auf maximal 11 Grad, bevor sie in der Nacht auf Donnerstag auf 3 Grad fallen. Das ist der Vorbote eines stärkeren Wetterumschwungs, der München erreichen wird.

Ab Donnerstag, dem 13. März, rechnet der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit kurzzeitigem Schneefall und Glätte in weiten Teilen Schwabens und Oberbayerns. In München wird die Höchsttemperatur nur noch 5 Grad betragen, und am Freitag, dem 14. März, sinken die Temperaturen in der Früh sogar auf 1 Grad. Ein starkes Tiefdruckgebiet wird die Region beeinflussen. In einigen Teilen Bayerns sind bis zu 20 Zentimeter Neuschnee möglich, obwohl in München es fraglich bleibt, ob der Schnee liegenbleiben wird, da die Temperaturen am Freitag bis auf 7 Grad ansteigen könnten.

Auswirkungen des Wetterumschwungs

Auch das Wochenende bringt keine Besserung. Am Samstag, dem 15. März, werden kalte Temperaturen von bis zu 2 Grad und mögliche Schneeflocken erwartet. Am Sonntag, dem 16. März, wird es mit Temperaturen zwischen 0 und 4 Grad nochmals kälter. Laut Wetterexperten sollten Münchner warme Kleidung wie Jacken, Mützen, Schals und Handschuhe griffbereit haben, um sich auf die bevorstehenden Temperaturen einzustellen abendzeitung-muenchen.de.

Ein Wetterportal berichtet zudem, dass von Mittwoch bis Sonntag in München null Sonnenstunden verzeichnet werden sollen, was das triste Wettergefühl verstärken könnte. Die Schneefallgrenze wird voraussichtlich weiter sinken, was die Aussicht auf sichtbaren Schnee in München am Wochenende erhöht. Auch in höheren Lagen ist mit Schnee zu rechnen, während in den tiefer gelegenen Regionen anfangs Regen fallen kann.

Klimawandel und zukünftige Wetterbedingungen

Die aktuellen Wetterbedingungen stehen im Spannungsfeld des Klimawandels, der die Wetterlagen weltweit beeinflusst. Das Umweltbundesamt beschreibt die gefährlichen Veränderungen, die durch den anthropogenen Treibhauseffekt verursacht werden. Laut Modellrechnungen wird ein globaler Temperaturanstieg bis 2100 zwischen 1,4 und 4,4 Grad Celsius erwartet, was die Häufigkeit von wetterbedingten Extremereignissen erhöhen könnte. Europa erwärmt sich dabei schneller als der globale Durchschnitt, was bereits in der jüngsten Vergangenheit bemerkbar war umweltbundesamt.de.

Der bevorstehende Temperaturabfall und die Möglichkeit von Schneefall in München spiegeln sich in den globalen Klima- und Wetterveränderungen wider. In diesem Winter zeigt sich, wie schnell sich das Wetter umkehren kann und wie wichtig es ist, sich den Bedingungen anzupassen. Der Blick auf die lokalen Wetterprognosen ist umso relevanter in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels, der unsere Winter nachhaltig beeinflussen wird tz.de.