Am Sonntagabend kam es im Regionalexpress von München nach Freising zu einem skandalösen Vorfall. Ein 50-jähriger Bulgare wird beschuldigt, eine 29-jährige Tunesierin sexuell belästigt zu haben, indem er ihr an das Gesäß griff. Die Frau berichtete ihrem Freund, einem 38-jährigen Deutschen, von dem Übergriff, der daraufhin den Verdächtigen zur Rede stellte. Doch der Täter reagierte aggressiv und bedrohte den Freund mit zwei Flaschen, während zwei Zeuginnen das Geschehen beobachteten.
Die Bundespolizei wurde alarmiert, als die Notfallleitstelle gegen 18 Uhr die Meldung über den Vorfall erhielt. Am Bahnhof Freising wartete bereits eine Streife auf die Beteiligten. Nach den polizeilichen Maßnahmen konnten alle wieder ihren Weg fortsetzen. Jetzt ermittelt die Bundespolizei wegen sexueller Belästigung und Bedrohung. Ein klarer Fall, der die Sicherheitslage im Zug erneut auf den Prüfstand stellt!