Am Wochenende wurde die Feuerwehr München zu mehreren Einsätzen gerufen, konnte jedoch in allen Fällen eine Ausbreitung der Brände verhindern. Der erste Alarm ertönte am Samstagabend kurz nach 23 Uhr, als eine Spraydose in der U-Bahn-Station Giselastraße Feuer gefangen hatte. Dank der raschen Reaktion der automatischen Löschanlage waren die Flammen bereits gelöscht, bevor die Feuerwehr eintraf, wodurch ein größerer Einsatz vermieden werden konnte.
Der Sonntag begann mit einem Garagenbrand in der Maxvorstadt, wo ein rauchender Motorroller und später ein brennender Fahrrad-Anhänger entdeckt wurden. Feuerwehrkräfte führten Nachlöscharbeiten durch und setzten große Lüfter zur Belüftung der stark verqualmten Tiefgarage ein. Kurz darauf, gegen 8.30 Uhr, meldete ein Passant ein Feuer in Moosach. Eine 77-jährige Bewohnerin hatte selbst versucht, das brennende Gartenmobiliar zu löschen, zog sich dabei jedoch Verbrennungen zu und musste ins Krankenhaus. Die Feuerwehr warnte eindringlich vor eigenmächtigen Löschversuchen und rief dazu auf, im Ernstfall den Notruf 112 zu wählen. Details zu den Brandursachen und Schadenssummen sind noch nicht bekannt.