KulturMünchen

Der vergessene Bahnhof von München: Natur erobert die stillgelegte Station zurück

Ein vergessener Bahnhof in München - Die kurze Geschichte des Haltepunkts "München IGA-Park"

Im Westen von München liegt ein stillgelegter Bahnhof, der seit über 40 Jahren keine Passagiere mehr begrüßt hat. Dieser Haltepunkt mit dem Namen „München IGA-Park“ wurde speziell für die Internationale Gartenausstellung (IGA) im Jahr 1983 errichtet. Während der Veranstaltung wurden Sonderzüge aus verschiedenen bayerischen Großstädten eingesetzt, um die Besucher zur IGA zu transportieren. Nach Abschluss des Events wurde der Haltepunkt wieder stillgelegt und war insgesamt nur 165 Tage in Betrieb. Regulärer Zugverkehr fand während dieser Zeit nie statt.

Die IGA lockte im Jahr 1983 bis zu 250.000 Besucher täglich an, doch heute verirren sich nur noch vereinzelt Spaziergänger auf den verwilderten Bahnsteig. Die Natur hat den Ort fast vollständig zurückerobert, mit Pflanzen, die die Stationstafel überwuchert haben. Trotz des nostalgischen Charmes des stillgelegten Bahnhofs sind einige Hinterlassenschaften von Passanten zu finden, die die verlassene Atmosphäre etwas beeinträchtigen.

Der Haltepunkt „München IGA-Park“ auf der „Sendlinger Spange“, zwischen den Bahnhöfen Heimeranplatz und Harras gelegen, dient heute als stilles Zeugnis einer vergangenen Veranstaltung. Der Bahnhof, der einst für bedeutende Ereignisse genutzt wurde, erinnert an eine Zeit, als er als Teil eines großen Events temporär seine Tore für Sonderzüge öffnete, um Besucher zur Internationalen Gartenausstellung in München zu bringen.

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Mit einem Portfolio, das mehr als zwei Jahrzehnte Berufserfahrung umfasst, ist der freie Redakteur und Journalist Martin Schneider ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft.
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