Die ehemalige Biathletin Vanessa Hinz kehrte anlässlich der Weihnachtszeit in ihre Heimat am Schliersee zurück. Hinz, die ihre Karriere vor knapp zwei Jahren beendete, ist die letzte Deutsche, die die World Team Challenge auf Schalke gewonnen hat. Dieser Sieg, den sie 2016 zusammen mit Simon Schempp errang, bleibt eines ihrer coolsten Rennen, wie sie beschreibt. Die einzigartige Atmosphäre in der Arena und die beeindruckende Lautstärke des Publikums waren unvergesslich für die Sportlerin.
Am 28. Dezember 2024 treffen sich die besten Biathleten der Welt erneut in Gelsenkirchen zur World Team Challenge. Vanessa Hinz, die nach ihrem Karriereende die Freiheit, besonders während der Feiertage, genießt, erinnert sich gerne an die aufregende Zeit im Leistungssport. Während sie das Training in der Gruppe manchmal vermisst, hat sie sich mittlerweile in einem Café in Berchtesgaden eingearbeitet, wo sie seit einem Jahr Verantwortung übernimmt. Diese Selbstständigkeit erfordert viel Engagement, weshalb sie ein Comeback im Biathlon ausschließt und ihre Zeit im Sport als abgeschlossen betrachtet.
Wettkampfdetails zur World Team Challenge
Die World Team Challenge auf Schalke beginnt am 28. Dezember 2024 mit einem Massenstart um 18:10 Uhr, gefolgt vom Finale um 19:27 Uhr. Zwei deutsche Doppel, bestehend aus Franziska Preuß und Philipp Nawrath sowie Anna Weidel und Justus Strelow, werden an dem Event teilnehmen. Anna Weidel ersetzt aufgrund einer Erkrankung Vanessa Voigt. Preuß und Nawrath gelten als Mitfavoriten auf den Sieg.
In den letzten beiden Ausgaben der World Team Challenge triumphierten die Franzosen Julia Simon und Fabien Claude. Insgesamt treten zehn Teams im Massenstart an, gefolgt von einem Verfolgungsrennen. Der Wettbewerb auf Schalke ist bekannt für seine kurzen Runden und häufigen Schießstandbesuche, wobei Fehler am Schießstand zu einer Strafrunde von 75 Metern führen. Zudem ist das Event kein Teil des offiziellen Weltcupkalenders, sodass die Ergebnisse nicht in die Gesamtwertungen einfließen. Der Biathlon-Weltcup wird am 9. Januar 2025 im thüringischen Oberhof fortgesetzt.